mitnehmen müssen, sowohl von unsern eigenen Bürgern, als von den
Bundesgenossen und Unterthanen, und wo möglich auch Leute aus
dem Peloponnes^) durch Ueberredung oder Sold gewinnen sollten.
Auch Bogenschützen und Schleuderer brauchen wir in großer Zahl,
um sie der-Reiterei jener entgegenzustellen. Die Schiffszahl muß nun
gar sehr groß sein, damit wir alles Nöthige leichter hinschaffen können,
und von hier müssen wir Getreide auf Lastschiffen mitnehmen, Weizen
und geröstete Gerste und dazu Mahl- und Backknechte, die aus den
Mühlen nach Verhältniß der Sklavenzahl gegen Entgeld zwangsweise
zu nehmen find^), damit unser Heer die nöthigen Lebensmittel habe,
wenn wir irgendwo in unserer Fahrt aufgehalten werden sollten.
Denn das Heer wird zahlreich, und nicht jede Stadt im Stande sein,
es aufzunehmen. Auch im Uebrigen müssen wir so viel möglich Alles
selbst herbeischaffen und uns nicht auf Andere verlassen, vor allen
Dingen aber möglichst viel Geld von hier mitnehmen. Denn glaubt
nur, daß die Summen, welche bei den Egestanern für uns bereit
liegen sollen, wohl meist nur aus dem Papier in Bereitschaft tsehen."
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Adolf Wahrmund (Translator). Stuttgart. 1864.
Sponsored by University of Leipzig.
Funding provided by European Social Fund Saxony.