Frieden mit den Argeiern bereit, und zwar unter folgenden
Bedingungen: Die Argeier haben den Orchomeniern die Kinder,
den Mainaliern die Männer, den Lakedämoniern die in Man
tinea befindlichen Männer herauszugeben, von Epidauros ab
zuziehen nnd die Schanze dort abzutragen. Wenn die Athener
sich weigern, von Epidauros abzuziehen, sind sie von den
Argeiern und den Lakedämoniern sowie von den Bundes
genossen der Lakedämonier und den Bundesgenossen der Argeier
als Feinde zu behandeln. Auch die Lakedämonier haben allen
Städten die etwa in ihren Händen befindlichen Kinder heraus
zugeben. Wegen des dem Gotte gebührenden Opfers mögen
die Argeier nach ihrem Belieben den Epidauriern den Eid
zuschieben oder ihn selbst leisten. Die Städte im Peloponnes,
große und kleine, sollen alle wie von alters her unabhängig
sein. Sollte eine außerpeloponnesische Macht in feindlicher
Absicht in den Peloponnes einfallen, so haben sich beide über
die zu ergreifenden Abwehrmaßregeln miteinander zu ver
ständigen und dabei auch die Wünsche der übrigen Peloponnesier
tunlichst zu berücksichtigen. Die Bundesgenossen der Lake
dämonier außerhalb des Peloponnes sollen wie die Bundes
genossen der Argeier behandelt werden und ihre Besitzungen
behalten. Der Vertrag ist den Bundesgesandten vorzulegen,
um sich damit, wenn sie dazu bereit, gleich einverstanden zu
erklären, sonst aber, wenn ihnen das lieber ist, ihn ihren Re
gierungen zuzuschicken."e
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Theodor Braun (Translator). Leipzig. 1917.
Sponsored by University of Leipzig.
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