dämonier nach dem Karneienfeste gleich wieder im Felde, ließen
aber, als sie bis Tegea gekommen, in Argos Friedensvorschläge
machen. Schon immer gab es hier eine Anzahl Leute, die zu
ihnen hielten und die Demokratie in Argos zu stürzen wünschten,
und diesen war es jetzt nach der Schlacht weit eher möglich,
die Menge für den Frieden zu stimmen. Erst wollten sie
Frieden schließen und darnach ein Bündnis mit den Lake
dämoniern zustande bringen, und wenn sie das erreicht, der
Volks Herrschaft ein Ende machen. Nun kam Lichas, Arkesilaos'
Sohn, der Staatsgastfreund der Argeier, von seiten der
Lakedämonier mit zwei Vorschlägen nach Argos, einen für
den Fall, daß man den Krieg fortsetzen wolle, den anderen
für den Fall, daß man zum Frieden geneigt sei. Nach
längeren Verhandlungen, bei denen auch Alkibiades zugegen
war, gelang es den Anhängern der Lakedämonier, die
bereits ganz offen als solche aufzutreten wagten, die Argeier
zur Annahme des Friedenvorschlags zu bewegen. Der aber
lautete also:
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Theodor Braun (Translator). Leipzig. 1917.
Sponsored by University of Leipzig.
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