einem Überfall der Flotte sich mit den Flüchtlingen im Tempel
und der Gegenpartei über Maßregeln zum Schutz der Stadt
zu verständigen, und einige davon ließen sich auch bereitfindet,
mit zu Schiff zu gehen. Bei alledem bemannte man nämlich
noch dreißig Schiffe. Die Peloponnesier aber, welche bis
Mittag das Land verheert hatten und darauf wieder abgefahren
waren, erhielten bei Einbruch der Nacht durch Feuerzeichen
die Meldung, daß sechzig athenische Schiffe von Leukas her im
Ansegeln seien. Das waren die Schiffe, welche die Athener
auf die Nachricht von dem Aufruhr in Kerkyra und Alkidas'
Absicht, mit der Flotte dahin abzugehen, unter Eurymedon,
Thukles' Sohn, ausgeschickt hatten.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Theodor Braun (Translator). Leipzig. 1917.
Sponsored by University of Leipzig.
Funding provided by European Social Fund Saxony.