zu Geringerem übergegangen sind. Denn solche schmähen aus Liebe zu dem Weggenommenen und aus Mangel des Notwendigen, nicht gelernt habend sich mit dem Geringeren zu begnügen, oftmals unvernünftig auch die Vorsehung.
nicht geringer erweisen sollen als das unsertwegen Geschaffene: weder ob der Menge des Reichtums uns sehr zu erheben, noch gegenüber dem Wenigen an Zeitlichem Keine Geduld zu haben, denn es ist unvernünftig, Knechte der Dinge zu sein, über die wir Macht empfangen haben.
Viele halten, daß die Armen aber meinen, daß dies nichts sei als der Enthaltsamkeit wegen, und wie nichthabend das Zeitliche haven; solche sind viel größer.
denn wie ist es möglich, den Rat Gottes zu ändern —, so mühen sich unvernünftig die nicht das Zufallende Annehmenden und sind unverständig, sich in das allerschlimmste Übel stürzend. Denn sie werden die Strafe des Ungehorsams von Gott empfangen, und vor jener langen 1 Strafe schlagen sie sich selbst, mit dem Gift der Trauer erfüllt.
die entschuldigung des nicht Könnens nicht annehmen will. man eine sehr schlimme Strafe des Ungehorsams empfangen wird.
De Libero Arbitrio. Methodius. ed. D.G. Nathanael Bonwetsch. Germany. 2014.
Sponsored by University of Leipzig.
Funding provided by European Social Fund Saxony.