Durch welche änner er bereit war, eilends die Berufung der ölker zu veranstalten, kannst du aus der Schrift seiner Jünger lernen, die in dieser Weise lautet: „Da Jesus entlang ging am Landsee von äa, sah er zwei üder, Simon, genannt Petrus, und seinen Bruder
Andreas, wie sie Netze in den See warfen; denn sie waren Fischer. Und er sagte zu ihnen: Kommt mir nach, so will ich euch zu Menschenfischern machen. Sie aber ßen in derselben Stunde die Netze und gingen ihm nach. Als er weiter wandelte von da, sah er zwei üder, Jakobus, den Sohn des äus, und seinen Bruder Johannes, im
Schiff mit ihrem Vater äus, und er berief sie. Sie aber verließen in derselben Stunde das Schiff und ihren Vater und gingen ihm nach." Eiu anderer Schriftsteller aber hat geschrieben, ß er zweimal zum
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Simon gleich diesem prophetischen Wort geredet habe: Da Jesus ämlich viel Volks anlag, sagt er, sei er in eins der Schiffe gestiegen, das dem Simon örte, und als er darin ß, dolmetschte er her Menge.
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Xach ügender Belehrung aber, weil es geziemend war, ß er auch ein öttliches Werk zu seinen Worten ügte zur Hilfe derer,
die es sahen, befahl er dem Simon, seine Netze zum Fange auszuwerfen. Der aber sprach zu ihm: Die ganze Nacht haben wir gearbeitet, aber nichts gefunden; auf dein Wort jedoch will ich die Netze auswerfen. — und ührte den Auftrag aus. Als sie aber eine ße Menge Fische einfingen, zerrissen die Netze öllig, von der Menge beschwert. Da
riefen sie die
Leute im Nachbarschiff zu Hilfe. Als sie dann die Fische in die öhe gezogen hatten, üllten sie beide Schiffe, sodaß Gefahr fahr vorhanden war unterzugehen. über wunderte sich Simon, staunte und bekannte, nicht wert zu sein, ß unser öser sich ihm ähere. Der aber zeigte ihm das Bild des ünftigen, offenbarte auch
seine Deutung, und Jesus sprach zu ihm: „Fürchte dich nicht, von jetzt an sollst du Menschenfischer sein.“ äischen Männern, die nichts weiter kennen als die syrische Sprache und die auch dem niedrigen und armseligen Gewerbe der Fischerei nachgehen, versprach unser öser mit Recht, er werde sie zu Menschenfischern und Herolden seiner
Lehre machen, und hat sie
dazu gemacht, ohne seine ßung ügen zu strafen, und hat die Kraft Gottes wirksam gezeigt für eine Sache, die jede üchtigkeit der Menschen übertrifft. Denn wenn er die ünftigen und Weisen
oder die geehrten und reichen Leute unter den Juden zu sich ührt und sie als Lehrer seiner Worte benutzt
ätte, so äre es vielleicht ür ür jemanden natürlich zu meinen, daß die Sache menschlicher bereitet sei. Denn so pflegen die meisten der Menschen sich unterzuordnen: entweder durch Geschenke von den Reichen ödert, oder durch die üglichkeit der Worte und die Phantasie] der Weisheit irre geleitet, oder die Macht angesehener Personen ürchtend.
Er aber benutzte nicht derartige ünger, sondern im Gegenteil Arme und ühmte, bescheiden an Redegabe, der Sprache nach Syrer, niedrig und armselig im Beruf σχῆμα), und war durch sein Werk offenbar, indem er allein die öttliche Kraft verwandte, die er zeigte, indem
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er sie zuerst mit Einem Worte berief und zu seinen ängern machte und
indem er ihnen dann ß, er werde sie zu Fischern und Herolden der Menschen machen, damit sie anstatt der Netze, die sie hatten, von ihm das Netz empfingen, das aus allerlei Worten der Gesetze
und Propheten und aus solchen seiner eigenen öttlichen Lehre gewebt war, und
damit sie
es in das Meer der Menschenwelt ürfen
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und einfingen, soviele sie änden, indem sie ihre geistigen Netze mit jeder Art ünftiger Fische üllten. Aber dies waren, als man damals im Worte es örte, Phrasen und öne und nichts Das Work
aber der öttlichen Kraft stellte er nicht lange darauf hin und vollendete eben das in Taten, was vorher durch Worte gesagt war, ß in kurzer Zeit die ganze Menschenwelt zumal ählige Scharen er von diesen armen und laienhaften Menschen Gefischten ß und jeder οἱ der Griechen und Barbaren mit Kirchen üllt wurde wegen jener
Einen ßung des öttlichen Wortes, durch welches er verhieß, nicht ß er seine ünger belehren , sondern ß er sie zu Menschenfischern machen werde, ß er die Zukunft nicht nur vorher kannte und vorher sagte, sondern auch als äter so ßen Wissens erschienen ist. Er sprach durch das Wort und hat gewirkt durch die Tat; er
stellte die Zukunft durch Symbol und Bild dar und hat sie durch sein Wirken vollendet. Denn denen, die vor alters üher in der Finsternis
fern vom Lichte der Wahrheit und in der Nacht der Gotteserlcenntnis arbeiteten und keinen ür die ösung einfangen konnten, leuchtete er in seinem Glanze auf und befahl denen, die an den Tag und ans Licht
kamen, nicht auf die eigene Kunst, sondern auf sein Wort zu vertrauen und die Netze in die Tiefe zu werfen. Die aber brachten eine so ße Menge von Fischen zusammen, ß die Fanggeräte zerrissen und die Schiffe in Gefahr kameD, infolge der Belastung in die Tiefe zu sinken. Als dies aber so geschehen war, brachte er den Simon zum
Erstaunen und zu nicht geringer Furcht. Aber dies öge dich nicht erschrecken, sagte unser öser zu ihm; denn noch ist es
Kinderspiel und ein Bild des ünftigen. Denn dies sind stumme und unver-
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ständige Fische, und dies sind Fahrzeuge und Netze, aus seelendoser Hyle gefertigt, aber derartig sind nicht die Abbilder dieser Dinge. Etwas äter also, das ßt vielmehr: augenblicklich jetzt auf der Stelle, wirst du ein Menschenfischer sein, wirst du von dieser üdenden, nutzlosen Fischerei ablassen, vielmehr ein Fischer ünftiger
Lebewesen anstatt der ünftigen werden und nicht mehr
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aus den Tiefen des Meeres, sondern aus der salzigen Bitterkeit der Welt und aus den finstern Winkeln der Gottlosigkeit und Schlechtigkeit zum geistigen Licht und zur reinen Luft heraufziehen diejenigen, die von dir gefangen werden, das ßt vielmehr: du wirst sie zum Leben
fangen dadurch, ß du ihnen das Leben, aber nicht den Tod förderst. Denn die aus dem Meere
stammenden Fische, die vorher in der Finsternis
und in der Tiefe leben, gehen sofort zu grunde, sobald sie Licht und Luft erlangen, diejenigen
Fische aber, die von dir unter den Menschen gefangen werden aus der Finsternis der Unwissenheit, ändern
sich um und werden zum öttlichen Leben gefangen. Deswegen sprach er: „Von nun an wirst du Menschenfischer sein." Dies sagte unser öser mit öttlicher Kraft vorher und dies zeigte ebenderselbe Erlöser durch Werke als ässig und wahr. Wieviel Myriaden Menschen also jener Fischer, der Netzwerfer, der Syrer, anstatt der Jagd auf
Fische erbeutete durch die mit öttlicher Kraft gewebten Netze verborgener Worte, kann man öglich in eine Zahl fassen. Das Sichtbare aber ist das Gesicht des Unsichtbaren. Denn was der lange Aeon der Welt vor der Theophanie unsers ösers nicht heryorbrachte, was weder Mose, der Gesetzgeber der äer, noch die Propheten Gottes
nach Mose, noch Myriaden anderer Fischer, die üher die göttliche Lehre den Menschen ündeten, nicht zu tun vermochten, obwohl sie die ganze Nacht hindurch vor seiner Erscheinung viel arbeiteten, das hat der äische Mann, der Arme, der Barbar seiner Sprache nach, eben jener Simon getan. Ein Beweis aber ür das damals von Simon
Vollbrachte sind die bis jetzt leuchtenden Kirchen, die viel voller sind an geistigen Fischen als jene Fahrzeuge, wie es die ist
zu Cäsarea in ästina, wie die zu Antiochien in Syrien, wie die in der Stadt der ömer. Denn man berichtet, ß Simon selber diese Kirchen und alle
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in der Nachbarschaft ündete, und diejenigen in Agypten,
eben Alexandrien stellte er ferner selber,
freilich nicht durch sich, sondern durch den zum ünger gewonnenen Markus ür sich auf. Während er ämlich selber in Italien und unter den ölkern weilte, machte
er seinen ünger Markus zum Lehrer und Fischer ür die in Ägypten. die Richte aber deinen Sinn auch auf die übrigen ünger unsers Erlösers, denen er ß, er werde sie zu Menschenfiscbern machen, und
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denen er sein Wort durch die Tat zeigte. Bis jetzt also schafft und wirkt derselbe, indem er überall auf Erden zugegen ist und die ganze
Menschenwelt mit seinen geistigen Netzen üllt und mit vernünftigen Fischen der Barbaren und Griechen aus jedem Geschlecht, aus der Tiefe des ösen und aus der Finsternis der Gottlosigkeit die Seelen der Menschen herausziehend, sie hinwendend an jedem Tage und zu jeder Stunde zu dem Lichte der von ihm ündeten Gotteserkenntnis.
Indem dies so mit unsern Augen gesehen wird, scheint es mir ein zweifelloses Zeugnis ür die Theophanie unsers Erlösers darzustellen.