mvp-comment-161-1
Wecklein 1888, p. 272
mvp-comment-161-2
zweites Epeisodion. Orestes ruft Athena zu Hilfe. Die Chorführerin weist jeden Beistand zurück.
mvp-comment-165-1
Wecklein 1888, p. 273
mvp-comment-165-2
πολὺς
. .
ἐξ ἀρχῆς λόγος
d.i. ich würde viel zu sagen haben, wenn ich von Anfang an erzählen wollte.
mvp-comment-166-1
Wecklein 1888, p. 273
mvp-comment-166-2
Schol.
ἐβλάπτοντο γὰρ οἱ μυσαροῖς ξυντυγχάνοντες.
mvp-comment-167-1
Wecklein 1888, p. 273
mvp-comment-167-2
Der Vers, welcher dem Zusammenhange der Stelle, nach der Phöbos den Orestes gereinigt hat, nicht entspricht, ist von Musgrave ausgeschieden worden. Der Sinn
ist:,,alles (also auch die Befleckung) entkräftet die mit ihm alternde Zeit" d. i. je älter eine Sache wird, um so mehr wird sie geschwächt. Die Zeit wird als alternd mit dem Alternden gedacht, vgl.
Prom. 1013
ἀλλ' ἐκδιδάσκει πάνθ' ὁ γηράσκων χρόνος
. Ein ähnlicher Vers findet sich bei
Stob. fl. 126, 8
χρόνος δ᾽
ἀμαυροῦ
πάντα κεἰς λήθην ἄγει.
mvp-comment-168-1
Wecklein 1888, p. 273
mvp-comment-168-2
Ἀθηναία, die alte feierliche, in Inschriften bis auf die Zeit des Euklides herab häufig (gewöhnlich mit Artikel
ἡ ᾿Αθηναία) vorkommende Form, auch 299, 617,
Eur. Iph. T. 1436
, sonst bei den Tragikern
Ἀθάνα.
mvp-comment-169-1
Wecklein 1888, p. 273
mvp-comment-169-2
κτήσεται, nämlich als
Herrin dieses
Landes ", also für Attika. Vgl. zu 765.
mvp-comment-170-1
Wecklein 1888, p. 273
mvp-comment-170-2
αὐτόν scil.
ἐμέ.
τὸν
Ἀργεῖον
λεὼν
. .
σύμμαχον:
Schol.
:
ὡς τότε συμμαχούντων Ἀργείων Ἀθηναίοις
. Einl. S. 23.
δικαίως,
ὀρθῶς,
ἀληθῶς, aufrichtig, ehrlich. Vgl.
πανδίκως εὐσεβής
Suppl. 424
ὀρθῶς ἐνδίκως τ᾽ ἐπώνυμον
Sept. 392
ἣν εὑρεθῇς ἐς τήνδε μὴ δίκαιος ὤν
Soph. Trach. 411
.
mvp-comment-171-1
Wecklein 1888, p. 273
mvp-comment-171-2
Die Gottheit hört gern von den Stätten, wo sie besonders verehrt wird. Daher ist bei Anrufungen der Götter die Aufzählung solcher Örtlichkeiten beliebt. Vgl.
Soph. Ant. 1118
f. Mit
εἴτε
—
εἴτε, wie hier,
Aristoph. Wo. 269
ἔλθετε εἴτ᾽ ἐπ᾽ Ὀλύμπου κορυφαῖς ἱεραῖς χιονοβλήτοισι κάθησθε κτέ. χώρας τόποις
steht wie ein einziger
Begrif, daher
Λιβυστικοῖς. Vgl.
ποῖον . .
γαίας πέδον
Sept. 291
, χθονὸς . . τηλουρόν. . πέδον
Prom. 1
τὸ Πυθικὸν Θεοῦ μαντείον
Soph. Oed. T. 242
ὄγκον ὀνόματος μητρῷον
Trach. 817
, Ηπειρώτις ψυχὴ γυναικῶν
Eur. Andr. 159
u.
Ähnliches oft, z. B. unten 327.
mvp-comment-172-1
Wecklein 1888, p. 273
mvp-comment-172-2
γενεθλίου: Schol. (
σημείωσαι)
ὅτι διὰ τοῦτο οἴεται αὐτὴν Τριτογένειαν. Nach
Herod. IV 180
(vgl.
Paus. I 14, 6
) glaubten die am Tritonischen See wohnenden Auseer (indem sie eine ihrer Gottheiten mit Athena identifizierten)
τὴν ᾿Αθηναίην Ποσειδέωνος εἶναι θυγατέρα καὶ τῆς Τριτωνίδος λίμνης.
Dals Aschylos der gewöhnlichen Sage sich anschliefst, zeigt 667 f. Er scheint also den Ort der Geburt an den See oder vielmehr Strom (
πόρου) Triton zu verlegen. In Wirklichkeit ist es ur- sprünglich die gleiche Vorstellung, wenn Athena als Blitzgöttin dem Haupte des Wolkensammlers Zeus, dem Wolkenberge, und wenn sie der Tritonischen See, den himmlischen Wassern, entstammt. Denn dafs die Tritonische See ursprünglich am Himmel war, ergiebt sich schon daraus,
dafs sie nicht nur in Libyen, sondern auch anderwärts angenommen wurde (
Paus. VIII 26, 6
u. IX 33, 7,
Strab.
IX p. 407
). Vgl. Schwartz, Der Ursprung der Mythologie. S. 87.
mvp-comment-173-1
Wecklein 1888, p. 274
mvp-comment-173-2
τίθησιν . . πόδα erklärt man
,,aufrecht schreitet oder sitzt" (vgl.
Hom.
p 158
ἥμενος ἢ ἕρπων), weil der sitzenden Göttin die Füfse mit dem Gewande bedeckt sind. Aber eine solche Erklärung von
κατηρεφῆ ist mindestens weit hergeholt. In der Deutung von Dutheil „visible ou invisible" und Hermann: sive palam incedens sive latens (
Hom. E 186
νεφέλῃ εἰλυμένος ὤμους
) opem fert amicis, worin
κατηρεφής der durch eine Wolke verhüllte
Fufs sein soll,
lässt sich
ỏodóv schwer verstehen. Es scheint vielmehr
ὀρθὸν πόδα den hohen, gleichsam steilen Fufs (vgl.
ὀρθόπους
Soph. Ant. 985
) der hochgeschürzten Göttin zu bezeichnen, wie sich
κατηρεφῆ auf das lange Gewand bezieht.
mvp-comment-174-1
Wecklein 1888, p. 274
mvp-comment-174-2
φίλοις ἀρήγουσα: Der Dichter scheint weniger an die Auseer als an die Athener zu denken, welche dem libyschen König Inaros zu Hilfe gezogen waren (
Thuk. I 104 ff.
). Vgl. die ähnliche Anspielung auf Zeitverhältnisse in
Eur. El. 1347
νώ δ᾽ ἐπὶ πόντον Σικελὸν σπουδῇ σώσοντε νεῶν
πρῴρας
ἐνάλους.
Φλεγραίαν πλάκα, Schauplatz des Gigantenkampfes, bei welchem Athena,
Φλεγραίων
ὀλέ τειρα
Γιγάντων (Prokl. hymn. 32), unter anderen den Enkelados tötete (
Eur. Ion 209
).
mvp-comment-175-1
Wecklein 1888, p. 274
mvp-comment-175-2
κλύει θεός, es hört ein Gott auch in der Ferne. Vgl.
Eur. Iph. T. 1447
κλύεις γὰρ αὐδὴν καίπερ οὐ παρὼν θεᾶς. Vielleicht hat ursprünglich
πρόσωθεν
οὖσ όμως geheilsen. es
mvp-comment-175-3
1
mvp-comment-176-1
Wecklein 1888, p. 274
mvp-comment-176-2
γένοιτο nach
ἔλθοι, s. g. Assimilation der Modi. Vgl.
Soph. Ai. 1217
γενοίμαν. . ὑπὸ πλάκα Σουνίου, τὰς ἱερὰς ὅπως προσείποιμεν ᾿Αθάνας
,
Krüger I § 54, 8, 3
.
mvp-comment-177-1
Wecklein 1888, p. 274
mvp-comment-177-2
παρημελημένον d. i. so dafs keiner nach dir fragt (
ἄιστον ἄπυστον).
Sept. 689
θεοῖς μὲν ἤδη πως παρημελήμεθα
.
mvp-comment-178-1
Wecklein 1888, p. 274
mvp-comment-178-2
,,Ohne erfahren zu haben wo im Herzen die Freude
wohnt“, weil du keine Freude genieſsen wirst. Vgl. 426
ὅπου τὸ χαίρειν μηδαμοῦ νομίζεται. Etwas anders
Soph. Oed. K. 1217
τὰ τέρποντα δ᾽ οὐκ ἂν ἴδοις ὅπου
.
mvp-comment-179-1
Wecklein 1888, p. 274
mvp-comment-179-2
Du eine blutleere Weide, nur Schatten von solchen die Blut haben, erwiderst mir nicht einmal?
mvp-comment-180-1
Wecklein 1888, p. 275
mvp-comment-180-2
καὶ ζῶν
. .
οὐδὲ
. .
σφαγείς, sogar lebend und nicht erst geschlachtet.
οὐδὲ für
καὶ οὐ wie öfter bei Dichtern (
Krüger II § 69, 60
).
μὲ δαίσεις wie
Eur. Or. 15
ἔδαισε δ᾽ οὖν νιν τέκν᾽ ἀποκτείνας Ατρεύς.
mvp-comment-180-3
2
mvp-comment-181-1
Wecklein 1888, p. 275
mvp-comment-181-2
δέσμιον σέθεν wie
δέσμιος φρενῶν 333: zu
Cho. 235
. Der
besinnungraubende" Gesang der Erinyen
,, schlingt die Bande um den Frevler". Der Ausdruck erinnert an magische Künste (vgl.
Plat. Ges. XI p. 933
A
μαγγανείαις καὶ ἐπῳδαῖς καὶ καταδέσεσι).
mvp-comment-182-1
Wecklein 1888, p. 275
mvp-comment-182-2
Unter der Begleitung der Anapäste, welche der Koryphaios vorträgt, ordnet sich der Chor in Reih und Glied, um sein Bannlied (322 ff.) zu singen und mit entsprechendem Tanz zu begleiten, indem die Figuren (
σχήματα) des Reigens, besonders bei den Ephymnien, die Idee des Bannenden und Bestrickenden zum Ausdruck bringen.
mvp-comment-183-1
Wecklein 1888, p. 275
mvp-comment-183-2
δεδόκηκεν wie
Prom. 402
δοκήσει
,
Sept. 1027
δοκησάτω
,
Eur. Med. 763
δεδόκησαι
u. a.
mvp-comment-184-1
Wecklein 1888, p. 275
mvp-comment-184-2
Schol.
δεδόκηκεν ἡμῖν λέξαι
τίνα τρόπον τὰ κατ᾿ ἀνθρώπους λάχη ἐφοδεύομεν. Vielmehr steht
λάχη (,,das mir zugefallene Amt) wie 335, 348, 389, wie es 931
τὰ κατ᾿ ἀνθρώπους ἔλαχον διέπειν heifst. -
ἐπινωμᾷ:
ἐπισκοπεῖ und
στάσις:
σύστημα Schol.
mvp-comment-185-1
3
mvp-comment-185-2
Wecklein 1888, p. 275
mvp-comment-185-3
Mit
εὐθυδίκαιοι (gerecht richtend) vgl.
ὀρθοδίκαιος 995.
μαιόμεθα (wir bestreben
uns wie
μαιομένοις
Cho. 782
ἐμαίετο
Soph. Ai. 287
.
mvp-comment-186-1
Wecklein 1888, p. 275
mvp-comment-186-2
,,Wohl dem, der frei von Schuld und Fehle" u. s. w.
mvp-comment-187-1
Wecklein 1888, p. 275
mvp-comment-187-2
ἀσινὴς
. . διοιχνεί scil.
ἕκα στος wie 340. Vgl.
Plat. Prot. p. 324
Β οὐδεὶς γὰρ κολάζει τοὺς ἀδικοῦντας τούτου ἕνεκα ὅτι ἠδίκησεν u. ὅ.
mvp-comment-188-1
Wecklein 1888, p. 275
mvp-comment-188-2
ἐπικρύπτει,
wer verstohlen des Mordes schwere That vollbracht".
mvp-comment-189-1
Wecklein 1888, p. 275
mvp-comment-189-2
μάρτυρες
ορθοί (deren Zeugnis sich aufrecht erhält), vgl.
Soph. Ai. 354
ὀρθὰ (was sich als wahr bestätigt)
μαρτυρείν,
Ant. 1195
ὀρ τὸν ἀλήθει᾽ ἀεί
.
mvp-comment-190-1
Wecklein 1888, p. 275
mvp-comment-190-2
πράκτορες, vgl.
χερὶ πράκτορι
Ag. 113
und
φόνου πράκτορα
Soph. El. 953
.
τελέως:
τα 954.
mvp-comment-190-3
4
mvp-comment-191-1
Wecklein 1888, p. 276
mvp-comment-191-2
erstes Stasimon, welches besonders in den Ephymnien den Charakter des
ὕμνος δέσμιος hat.
,, Apollon beraubt uns unseres Rechtes, indem er uns diesen Flüchtling entzieht, der uns zur Sühne des Muttermords zukommt und dem unser grauser Gesang gilt. Denn
SO hat das Schicksal bestimmt,
dafs wir die Mörder verfolgen und peinigen. Drum weil Umsturz von Häusern unser Los ist, haben die Götter des Lichts keine Gemeinschaft mit uns und Feste der Freude sind uns versagt. Dafür sind die Götter dieser traurigen Sorge überhoben und brauchen sich nicht mit Blutbefleckten zu befassen. Wir verfolgen den Mörder und stürzen ihn von der Höhe seines Ruhms. Er wird, ohne dessen in seiner Geistesnacht inne zu werden, von der Stimme des Volkes verurteilt und allgemeine Mifsachtung umnachtet sein Haus (vgl.
Cho. 53 ff.
,
Ag. 463 ff.
). So steht es fest:
Geniessen wir auch nicht die Ehre, den oberen Göttern gesellt zu sein, so haben doch die Sterblichen die vom Schicksal gegebene Satzung, auf der unser altheiliges Amt beruht, zu fürchten und zu verehren." Wenn man aus den drei Ephymnien schliefsen darf, wird jedes der drei ersten Strophenpaare von einem Stoichos, die Ephymnien und das vierte Strophenpaar von dem Gesamtchore vorgetragen.
mvp-comment-192-1
Wecklein 1888, p. 276
mvp-comment-192-2
Nicht unpassend ist die Bemerkung des
Schol.
:
ἐπεὶ ὑπὲρ τῆς μητρὸς Ὀρέστου ἀγωνίζονται, οἰκείως τὴν μητέρα ἑαυτῶν ὀνομάζουσιν.
mvp-comment-193-1
Wecklein 1888, p. 276
mvp-comment-193-2
Νύξ: zu 69.
ποινὰν (abstr. pro concr.)
ἀλαοῖσι καὶ δεδορκόσιν steht prädikativ
zu
μέ.
ἀλαοῖσι καὶ δεδορκόσιν, Schol.
ζῶσι καὶ θανοῦσιν. Vgl. 391.
mvp-comment-194-1
Wecklein 1888, p. 276
mvp-comment-194-2
ἄτιμόν με τίθησιν d. i. macht mich rechtlos.
mvp-comment-195-1
Wecklein 1888, p. 276
mvp-comment-195-2
πτῶκα
κτἑ., den feigen Flüchtling (vgl.
πτώσσοντας ὑφ᾽ Ἕκτορι
Hom. Η 129
), der nach Fug und Recht als Reinigungsmittel des Muttermords herhalten
mufs, also uns nicht entzogen werden darf. Zu 292. Mit
κύριον vgl.
κύριοι 127.
mvp-comment-196-1
Wecklein 1888, p. 276
mvp-comment-196-2
τεθυμένῳ, der so gut wie geschlachtet, ein dem Tode geweihtes Schlachtopfer ist. Vgl.
Eur. Med. 1264
πάντως πέπρακται ταῦτα κοὐκ ἐκφεύξεται
.
Schol.
:
ἐπὶ Ὀρέστῃ δὲ μέλλοντι θύεσθαι λεχθήσεται ὕμνος ἐξ ἡμῶν ὡς ἐπὶ ἱερείω, ὃς αὐτοῦ τὰς φρένας παρακόψει
.
mvp-comment-197-1
Wecklein 1888, p. 276
mvp-comment-197-2
Geistzerstörende Verrückung. Um das gleiche
Versmafs wie
vorher (-) zu gewinnen, vermutet Rauchenstein
φρενοβλαβής, Herwerden
φρενομανής, Weil
φρενοπλανής. Aber vgl. das
Versmals in Cho.
802 – 804.
mvp-comment-198-1
Wecklein 1888, p. 277
mvp-comment-198-2
ἀφορμικτος (duldet nicht der Leier Klang"):
zu_Ag. 980.
αὐονά (Ausdörrung): Schol.
ὁ ξηραίνων τοὺς βροτούς. Vgl. 138, 267.
mvp-comment-199-1
Wecklein 1888, p. 277
mvp-comment-199-2
διανταία, Schol.
ἡ
διαμπαξ
τιμωρουμένη. Es
bedeutet durchdringend" d.
h.,,unnachgiebig, unwiderstehlich".
mvp-comment-199-3
5
mvp-comment-200-1
6
mvp-comment-200-2
Wecklein 1888, p. 277
mvp-comment-200-3
θνατῶν ist gen. part. zu
τοῖσιν
(οἷσιν): „Von den Sterblichen denjenigen, welchen es zustöfst, verwegen Hand an einen anderen anzulegen."
τοΐσιν ξυμπέσωσιν ohne
άv: zu 211.
αὐτουργίαι wie
αὐτοχειρίαι.
μάταιοι gen. comm. wie
Ag. 1149
,
Cho. 81
. Die Bedeutung (frivol) wie
Suppl. 770
ματαίων ἀνοσίων τε κνωδάλων
, 235
ματαίων αἰτίας.
mvp-comment-201-1
Wecklein 1888, p. 277
mvp-comment-201-2
τοῖς (zu 137)
κτἑ.: Schol.
τούτοις ἡμᾶς ἀκολουθεῖν,
ἕως ἀποθάνῃ ὁ τοιοῦτος.
So jagen wir ihn
. . fort und fort bis zu den Schatten und geben ihn auch dort nicht frei." Zu 175 f. In anderem
Sinne heifst es
Hom.
Ο 204
οἶσθ᾽ ὡς πρεσβυτέροισιν ἐρινύες αν ἕπονται. Über den Singular nach dem Plural zu 316.
mvp-comment-202-1
Wecklein 1888, p. 277
mvp-comment-202-2
γιγνομέναισι:
Hom.
Υ 127
πείσεται
άσσα
οἱ αἶσα γινομένῳ ἐπένησε λίνῳ,
ὅτε μιν τέκε μήτηρ.
-
ἐφ᾽ ἁμὶν ἐκράνθη,
ἡμῖν ἐπεκράνθη. Die Verkürzung der zweiten Silbe von
ἡμῖν, welche bei Sophokles öfter vorkommt, findet sich bei Äschylos nur hier, bei Euripides nirgends.
mvp-comment-203-1
7
mvp-comment-203-2
Wecklein 1888, p. 277
mvp-comment-203-3
ἀθανάτων
. .
γέρας: Schol.
μὴ πλησιάζειν ἡμᾶς τοῖς θεοῖς.
mvp-comment-204-1
Wecklein 1888, p. 277
mvp-comment-204-2
παλλεύκων (zu 52)
πέ πλων ἀνέορτος ἄφαρος ἐτύχθην giebt in dichterischer Weise den Gedanken: des hellweifsen Festgewandes Freude ist mir versagt. Schol.
οὐδαμοῦ ὅπου ἑορτὴ καὶ ἀμπεχόνη καθαρά,
πάρειμι. Mit
πέπλων ἀνέορτος ἄφαρος (zu
Ag. 158
) vgl. 894 und
Eur. El. 310
άv
έog
τος
ἱερῶν,
Eur. Phoen. 324
ἄπεπλος φαρέων λευκών.
mvp-comment-205-1
Wecklein 1888, p. 278
mvp-comment-205-2
Ἀρης τιθασὸς ὤν, Ares in zahmer Gestalt, d. h. wenn nicht Feinde im Kriege, sondern Freunde (Verwandte) zu Hause das Blut von Freunden
vergiessen.
mvp-comment-206-1
8
mvp-comment-206-2
Wecklein 1888, p. 278
mvp-comment-206-3
ὧδε weist auf die
aufserliche Darstellung durch die Cheironomie und den Tanz hin.
mvp-comment-207-1
Wecklein 1888, p. 278
mvp-comment-207-2
ὁμοίως, auf gleiche Weise wie wenn er schwach wäre, also
s. v. a.
ὅμως.
mvp-comment-208-1
Wecklein 1888, p. 278
mvp-comment-208-2
ὑπό
(,,unter Einwirkung
von“) wie
Soph. Ant. 221
ὑπ᾽
ἐλ πίδων
ἄνδρας τὸ κέρδος πολλάκις διώλεσεν.