649-778.
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zweites Epeisodion. Die Ausführung der Rache wird auf listige Weise vorbereitet. Orestes kommt mit Pylades von der linken Seite und pocht an das Thor des Hauses. Beide haben mittlerweile sich als Gepäck tragende Wanderer (671) verkleidet.
692.
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Mit nai võv wird von der allgemeinen Regel
ὡς πολλ᾽ ἐπω πως κτἑ. die Anwendung auf den einzelnen Fall gemacht. Vgl. zu
Ag. 2
(
καὶ νῦν 8).
Ορέστης: es schwebt vor war unsere Hoffnung für die Zukunft, ist aber doch vom Fluche ereilt worden", nachher aber schliefst sich die Fortsetzung des Gedankens an den Zwischensatz wie an einen selbständigen Gedanken an: Denn es war mit ihm wohl bestellt, da er seinen Fufs von dem verderblichen Schmutze ferne hatte; nun aber betrachte die wonnigliche Hoffnung auf herrlichen Frohsinn, die uns im Hause war, als eine verschwundene."
εὐβούλως ἔχων . .
πόδα giebt den
ἦν Sinn von
ἐκποδὼν εὖ κείμενα (689) wieder.
ἔξω πηλοῦ πόδα:
παροιμία Schol. Zenob. III 62
ἐκτὸς πηλοῦ πόδας ἔχειν ἐπὶ τῶν ἔξω κινδύνου καθεστώτων. Plaut. Pseud. 984 nunc homo in medio lutost. Vgl. Eur. Herakl. 109
καλὸν δέ γ'
ἔξω πραγμάτων ἔχειν πόδα,
εὐβου λίας τυχόντα τῆς ἀμείνονος und zu
Prom. 279
. Mit
Ζαντός (erquickend) vgl.
εὐφραντός (erheiternd) bei Diog. L. X 6.
ἦν,
ἀποῦσαν: vgl. Soph.
Εl. 306
τὰς οὔσας τέ μοι καὶ τὰς ἀπούσας ἐλπίδας, 809
ἀποσπάσας γὰρ τῆς ἐμῆς οἴχῃ φρενὸς αἵ μοι μόναι παρῆσαν ἐλπίδων ἔτι.
ἔγγραφε, Schol.
τάξον, vgl. Eur.
Εl. 1073
διαγραφ᾽ ὡς οὖσαν κακήν und zu
Ag. 792 f.
696.
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In 696-698 kann man auch einen anderen Sinn finden als den welcher für Klyt. berechnet ist.
698-699.
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τί γὰρ . .
εὐμενέστερον; Hom. 9 546
ἀντὶ κασιγνήτου ξεινός θ᾽ ἱκέτης τε τέτυκται ἀνέρι ὅς τ ὀλίγον περ ἐπιψαύει πραπίδεσσιν.
700.
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Von Seite der Frömmigkeit lag mir das im Sinne" d. h. es erweckte mir Gewissens bedenken". Mit
πρὸς εὐσεβείας vgl. Soph.
Οed.
Κ. 546
ἔχει δέ μοι πρὸς δίκας τι.
ἐν φρεσίν s. v. a.
ἐνθύμιον.
701-702.
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καρανῶσαι: Hesych.
καρα νούσθω·
τελειούσθω.
φίλοις all- gemein von Strophios, mit dem er in ein gastfreundliches Verhältnis getreten war (
κατεξενωμένον).
καταινέσαντα, nachdem ich es zugesagt. Hesych.
καταινέσαι·
ξυγκαταθέσθαι, Soph. Oed.
Κ. 1633
καταίνεσον μήποτε προδώσειν τάσδ'
ἑκών.
706.
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ἀλλ᾽ ἔσθ'
κτέ, der Satz verhält sich kausal zu dem folgenden (
ἀλλ᾽ ἐστὶ γὰρ κτἑ.). Vgl.
Ag. 1298
, Hom.
γ 310, Soph. frg. 152, 4,
Phil. 1153
, Eur. Alk. 136, Iph. T. 64.
ο καιρός (die höchste Zeit): Aristoph. Thesm. 661
ὁ καιρός ἐστι μὴ μέλλειν ἔτι, Plut. 255
ἴτ᾿ ἐγκονεῖτε,
σπεύδεθ᾽,
ὡς ὁ καιρὸς οὐχὶ μέλ λειν. —
ἡμερεύοντας: Poll. 1 64
τὸ δι'
ὅλης τι πρᾶξαι ἡμέρας ἡμερεῦ σαι καὶ διημερεῦσαι, hier die den ganzen Tag gewandert sind".
707.
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θελκτήρια ist willkürliche Ergänzung für das handschriftliche aus 710 stammende
τὰ πρόσφορα.
θελκτήρια μακρᾶς κελεύθου Wie
πόνων θελκτήριος 666. Uber den
Αkk. bei
τυγχάνειν wie bei
κυρεῖν 710 vgl.
Eum. 31
, 1039, Krüger II
708.
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άγε sagt sie zu einem Diener.
710.
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711.
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ὡς ὑπευθύνῳ d. i. mit dem Gefühle strenger Verantwortlichkeit (für die pünktliche und sorgfältige Ausführung mache ich dich verantwortlich). Egregie a poeta significatur, nuntios Orestis mortem afferentes servis invisiores esse quam matri (Weil). Der Dativ nach alvo wie nach
παραινῶ.
712.
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Damit wird die Sendung an Agisthos (726 ff.) vorbereitet.
713.
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σπανίζοντες: das masc. wie
αὐτοῖσιν 175.
714.
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Während Orestes und Pylades durch die Mittelthür in den Männersaal geführt werden, tritt Klyt. durch die rechte Thür in das Frauengemach ab (877).
715-716.
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Mit
πότε . .
δείξομεν ἰσχὺν (Schol.
πότε ἐπευξόμεθα)
ἐπ᾿ Ὀρέ στη fordert der Koryphaios den Chor zu einem sofortigen Gebete auf. Die V. 718-725 werden also von dem Gesamtchore vorgetragen. Vgl. das Gebet der Elektra
Soph. El. 1376
. Mit
ἐπ'
Ὀρέστη (zu Gunsten des Orestes) vgl.
Suppl. 633
λέξωμεν ἐπ᾿ Αργείοις εὐχὰς ἀγαθάς
.
718.
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ἀκτὴ τοῦ τάφου) von dem Grabhügel wie
ἀκταν βώμιον
Soph. Oed. T. 183
von der Altarerhöhung.