779-836.
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zweites Stasimon. Mit der starken Erregung, welche durch das Gefühl hochwichtiger Entscheidung hervorgebracht wird, fleht der Chor um glückliches Vollbringen des Rachewerks: » Lafs mich, Zeus, den Sieg des Rechtes sehen. Lenke den Sturmlauf des Orestes, dafs sein Fufs nicht strauchle. Ihr, Götter des Familienschatzes, sühnt die alte Blutschuld, damit das Haus rein wird. Du, Apollon, lafs den Palast des Agamemnon wieder den heiteren Tag der Freiheit schauen nach der finsteren Umnachtung. Seinen Beistand leiste endlich Hermes, der Gott der List, der sogar zur hellen Tageszeit das Auge mit Finsternis blendet. Wenn dann der Tag der Freiheit anbricht, dann werden wir fröhlichen Sang anstimmen. Nun aber vollende du, Orestes, mutig das Werk und schaffe Genugthuung den Freunden drunten und auf der Oberwelt durch Vernichtung des Mörders." - Von den drei Strophenpaaren scheint jeder Stoichos eines zu singen, während die Ephymnien dem Gesamtchore zufallen.
802-803.
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ὦ τὸ καλῶς κτίμενον μέγα στόμιον ναίων: der Schol.
ὦ Αιδη, aber
καλῶς κτίμενον, das Homerische
ἐυκτίμενον, pafst besser für den Tempel in Delphi, wo der Dreifufs auf einem Erdschlunde stand (Strabon IX p. 641). Mit
μέγα στόμιον vgl.
μέγαν μυχόν 953.
804-805.
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ἀνιδεῖν, Schol.
ἀναβλέψαι, den Blick frei erheben. Der Sinn von
εὖ ἀνιδείν wird durch das Folgende näher erklärt. —
ἀνδρός von Agamemnon wie
φίλου ανδρός 790.
νίν,
δόμον.
ἐλευθέριον φῶς, das Homerische
ἐλεύθερον ἦμαρ (Z 455).