649-778.
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zweites Epeisodion. Die Ausführung der Rache wird auf listige Weise vorbereitet. Orestes kommt mit Pylades von der linken Seite und pocht an das Thor des Hauses. Beide haben mittlerweile sich als Gepäck tragende Wanderer (671) verkleidet.
652.
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Soph.
Εl. 661
εἰ τοῦ τυ ράννου δώματ'
Αιγίσθου τάδε, 1101
Αἴγισθον ἔνθ'
ᾤκηκεν ἱστορῶ πάλαι.
653.
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εἶεν,
ἀκούω wie Aristoph. Frie. 663
εἶεν,
ἀκούω.
ταῦτ᾽ ἐπικαλεῖς;
μανθάνω. Wie es scheint, war
εἶεν ἀκούω formelbafte Rede weise. Vgl. auch zu 1047.
656.
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Pers. 694
τάχυνε δ᾽
,
ὡς ἄμεμπτος ὦ χρόνου. —
νυκτὸς ἅρμα: frg. 66
μελανίππου ..
ἱερᾶς νυκτός, Eur. frg. 114
ὦ νὺξ ἱερά,
ὡς μακρὸν ἵππευμα διώκεις, Theokr. II 166
ἄντυγα Νυκτός.
657-658.
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Da in
καταλύειν das Bildliche verblafst ist, hat der Dichter in
καθιέναι ἄγκυραν eine kräftige Metapher geschaffen. Mit
καθιέναι vgl. Herod. VII 36
ἀγκύρας κατῆκαν 11. 2.
πανδόκοις ξένων: Krüger II § 47, 26, 6. Vgl. Pind. Ol. IV 25
ξενίαις πανδόκοις, Soph. frg. 258
πανδόκος ξενόστασις.
659.
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τελεσφόρος: Schol.
ἀρχηγός,
διοικητής, eine malsgebende Persönlichkeit.
660.
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γυναῖκα ἄνδρα, scil.
ἐξελθεῖν δωμάτων: „, Ein Weib genügt, passender, es ist ein Mann."
661.
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Denn wo nicht Scheu im Gespräche die Worte verschleiert, spricht frank und frei der Mann zum Manne und nennt die Sache beim rechten Namen." Vgl. Eur. Iph.
Α. 830
αἰσχρὸν δέ μοι γυναιξὶ συμβάλλειν λόγους.
ἐπαργέμους, Schol.
σκοτεινούς,
ἀπὸ τῶν περὶ τοὺς ὀφθαλμοὺς λευκωμάτων.
εἶπε und
ἐσήμηνεν gnom. Aor. Der Diener tritt durch die rechte Thüre in die Frauenwohnung, um Klyt. zu rufen.
664.
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Klytämestra tritt aus dem Palaste, von Dienern begleitet (708).
666.
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Hom. X 443
ὄφρα πέλοιτο Εκτορι θερμὰ λοετρὰ μάχης ἐκνοστήσαντι,
θ 249
εἵματά τ᾽ ἐξημοιβὰ λόετρά τε θερμὰ καὶ εὐναί.
πόνων θελκτήριος: zu 235.
667.
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δικαίων 6.
παρουσία, Schol.
ἀντὶ τοῦ δίκαιοι ἄνθρωποι (redlich denkende Menschen von aufrichtiger Gesinnung, welche den Fremden nicht mit scheelem Auge ansehen). Vgl. Xen. Anab. VII 7, 46
ἐμὲ ἐδέξω ἡδέως καὶ ὄμμασι καὶ φωνῇ καὶ ξενίοις, Ov. Met. VIII 677 super omnia vultus accessere boni nec iners pauperque voluntas.
668.
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βουλιώτερον, was ernsteren Rates bedarf.
670.
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Δαυλιεύς: Das Zusammentreffen des Dauliers und des Strophios, der von Krisa (
Soph. El. 180
), also auf der Strafse von Delphi herkommt, erinnert an den aus der Oedipussage bekannten Dreiweg, von welchem es
Soph. Oed. T. 733
heifst:
Φωκὶς μὲν ἡ γῆ κλήζε ται,
σχιστὴ δ᾽ ὁδὸς ἐς ταὐτὸ Δελφῶν κἀπὸ Δαυλίας ἄγει. Auf das Einlenken in den vereinigten Weg bezieht sich
δεῦρ᾽ ἀπεζύγην πόδα 672.
671.
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αὐτόφορτον (selbst sein Bündel tragend): vgl. Hesych.
av
τόφορτοι·
αὐτοδιάκονοι.
κυρίως δὲ οἱ ἐν τοῖς ἰδίοις πλοίοις.
Σοφοκλῆς Θυέστῃ Σικυωνίῳ.
οἰκεία σαγῇ d. i. nicht ein öffentlicher Lastenträger, der für andere Gepäck trägt (Schol.
ἐπ᾿ ἰδίᾳ πραγματεία). Das Detail dient zur Beglaubigung der Aussage wie in der Erzählung des Pädagogen
Soph. El. 681 ff.
672.
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ὥσπερ δεῦρ᾽ ἀπεζύγην πόδα, sobald mir hieher der Fufs abgelenkt wurde d. h. sobald ich auf die hieher führende Strafse den Fufs ablenkte.
674.
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Die Erklärung des Schol.
ἐρωτήσας καὶ μαθών würde
σαφηνισθείς, wie Heimsöth lesen will, erfordern. Aber
σαφηνίσας bezieht sich auf die Angabe des eigenen Reiseziels. Vgl. Hor. sat. I 9, 62 unde venis? et quo tendis? rogat et respondet.
675.
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Στρόφιος:
Αg. 872.
ἐν λόγῳ, bei der Unterredung mit ihm, im Laufe des Gesprächs.
676.
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ἄλλως, ohnedies.
κίεις:
Pers. 1069
,
Suppl. 864
κίε
,
Suppl. 513
κίοι
, ein Homerisches Wort.
677-678.
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πανδίκως (zu
Eum. 291
u. 807)
μεμνημένος, sei gewissenhaft es eingedenk und vergifs es nicht (
λάθῃ,
ἐπιλάθη). —
τεθνεῶτ᾽ εἰπέ, vgl. Soph.
Εl. 676
θανόντ'
Ορέστην νῦν τε καὶ πάλαι λέγω, Krüger II
679-680.
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Mit
εἴτ᾿ οὖν είτε oder
εἴτε εἶτ᾽ οὖν wird ein Satz häufg an einen vorausgehenden Hauptsatz angeschlossen wie
Ag. 496
, 834,
Soph. Phil. 345
,
Oed. T. 1049
,
El. 199
, 560. Hier giebt das erste ovv (igitur) die Satzverbindung.
μέτ οικον ξένον wie Soph. Oed.
Τ. 452
ξένος λόγῳ μέτοικος,
εἶτα δ᾽ ἐγγε νὴς φανήσεται Θηβαῖος. Damit wird die Härte, dafs der Tote sein Grab für immer in fremder Erde haben soll, betont.
εἰς τὸ πᾶν ἀεί (für alle Zeit immer) wie
εἰς τὸ πᾶν χρόνου
Eum. 673
. Nach
Pers. 322
σκληρᾶς μέτοικος γῆς ἐκεῖ κατέφθιτο
könnte man auch hier
μέτ οικον εἰς τὸ πᾶν ξένης χθονός erwarten.
681.
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ἐφετμὰς τάσδε, Aufträge darüber. —
πόρθμευσον: Eur. Iph.
Τ. 735
πορθμεύσειν γραφάς.
682.
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λέβητος: zu
Ag. 451
. Aus
χαλκέου πλευρώματα hat Sophokles
χαλκόπλευρος gebildet:
τύπωμα χαλκόπλευρον
Εl. 54 von derselben Urne.
683.
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κέκευθεν transitiv wie Soph.
Εl. 1120
τόδε κέκευθεν αὐτὸν τοῦ χος, Eur. Rhes. 621.
684.
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εἰ δὲ κτέ, Schol.
πιθανῶς,
ἵνα δοκῇ ὅλως ἀγνοεῖν.
686.
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τὸν κλύοντα allgemein für
σὲ τὴν κλύουσαν: „ich weifs es nicht; wer mich gehört hat, kann es wohl wissen."
687.
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εἶπας οἷς κατ᾿ ἄκρας πορθούμεθα, du hast dasjenige mitgeteilt, wodurch wir von Grund aus zerstört werden d. i. deine Mitteilung ist für uns gänzliche Vernichtung. Vgl.
Pers. 303
ἐμοῖς μὲν εἶπας δώμασιν φάος μέγα
,
Soph. El. 1456
ἦ πολλὰ χαίρειν μ
'
εἶπας. Bei Sophokles erwidert Klyt. die Nachricht von dem Tode des Orestes mit den Worten:
Ζεύ,
τί ταῦτα,
πότερον εὐτυχῆ λέγω ἢ δεινὰ μέν,
κέρδη δέ;
λυπηρῶς δ᾽ ἔχει,
εἰ τοῖς ἐμαυτῆς τὸν βίον σώζω κακοῖς. Hier ist ihre Rede halb wahr und dem natürlichen Gefühle der Mutter entsprungen, halb geheuchelt. Vgl. 733 f., zum Inhalt auch
Ag. 1567 ff.
Offen tritt die leichtfertige Freude
in der nächsten Rede 703 ff. zu Tage, wo Klyt. nichts mehr von dem Verlust der Lieben (
φίλων ἀποψιλοῖς με 691) weifs, sondern sich für gut versorgt mit Freunden (
οὐ σπανίζοντες φίλων 713) hält. Manche geben diese Worte mit Turn, der Elektra, welche mit der Mutter wieder aufgetreten sein müſste; aber schon der Umstand, dafs diese 577 nicht zu listiger und verstellter Rede aufgefordert wird, spricht dagegen.
689.
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Vieles was aus deinem Bereiche in Sicherheit gebracht ist, erschaust du.