1-39.
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Prolog. Man erblickt den Wächter auf dem Dache des Atridenpalastes liegend. - Der Prolog besteht in den drei Stücken dieser Trilogie aus einem Monologe, welcher gut motiviert erscheint, auch in den Eumeniden (vgl. zu 1). Einer ausführlicheren Exposition bedarf es hier nicht. Das aufregende Moment
wird. 18 f. und 36 ff. von ferne angedeutet. Aus denselben Stellen ergiebt sich,
dafs der immer wieder durchbrechende Unmut des treuen Dieners (34 f.) einen
tieferen Grund hat. So erweckt schon der Prolog die der Tragödie entsprechende Stimmung. Für die Illusion beginnt die Handlung vor Tagesanbruch. Troja fiel um Mitternacht (Eur. Hek. 914
μεσονύκτιος
ὠλλύμαν, wozu der Schol. den Vers der kleinen
Ilias:
νὺξ μὲν ἔην
μέσση,
λαμπρὰ δ᾽ ἐπέτελλε σελήνη anführt).
6.
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δυνάστας, weil sie aus der
ὁμήγυρις der anderen Sterne hervorglänzen (
ἐμπρέποντας). Dicit Sirium, Arcturum, Orionem, Pleiades, Hyades, quarum ortus et occasus hiemem et aestatem hominibus disterminat (Klausen). Vgl. Athen. p. 489
Ε τὰς πλειάδας,
πρὸς ἃς σπόρος τε καὶ ἄμητος καὶ τῶν καρπῶν
ἀρχὴ γενέσεως καὶ συναίρεσις,
καθά φησι καὶ
Ἡσίοδος·
Πληιάδων άτλαγενέων
ἐπιτελλομενάων ἄρχεσθ᾽
ἀμήτου,
ἀρότοιο δὲ
δυσομενάων"
καὶ
Ἄρατος· „
αἳ
μὲν ὅμως ὀλίγαι καὶ ἀφεγγέες,
ἀλλ᾽ ὀνομασταὶ ἦρι καὶ ἑσπέριαι,
Ζεὺς δ᾽ αἴτιος,
εἶλίσσονται·
ὅς σφισι καὶ θέρεος καὶ χείματος
ἀρχομένοιο
σημαίνειν ἐπένευσεν,
ἐπερχομένου τ᾿ ἀρότοιο.
7.
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Der überflüssige Vers, der die vorausgehende Metapher prosaisch erklärt, giebt sich als nachträglicher Zusatz zu erkennen. Das demonstrative
τῶν ist ohne rechte Beziehung und am Schlusse des Satzes schleppend. Der Daktylus kommt im ersten
Fuſse gewöhnlich nur bei Eigennamen vor. Auch fehlt der V. in des Achill. Tat.
Εἰσαγωγὴ εἰς τὰ ᾿Αράτου Φαινόμενα p. 122, wo 4-6 angeführt werden.
10.
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ἁλώσιμον βάξιν (Kunde von der Einnahme, vgl.
Sept. 622
ἁλώσιμον παιᾶνα) tritt als nähere Bestimmung zu
φάτιν.
11.
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γυναικός steht als Gegensatz zu dem folgenden
ἀνδρό- (
ἀνδρόβουλος γυνή·
ἡ ἀνδρὸς βουλεύματα βουλευομένη·
ἀνδρὸς δὲ τοῦ κατ᾿ ἔπαινον λεγομένου Bekk. Anecd.
p. 19).
ἐλπίδων ist gen. rel. zu
ἀνδρόβουλον: in ihren Hoffnungen erhebt sie sich zu männlichen
Planen. Mit ironischer Bitterkeit spielt der Wächter auf den Namen
K
λυταιμήστρα (Etym.
Μ. 521,18
ἡ κλυτὰ μηδομένη) an, beschränkt aber das
κλυτὰ μήδεσθαι auf das Gebiet der Hoffnungen. Vgl. zu 1085 und Hom.
γ 266
δία Κλυταιμήστρη·
φρεσὶ γὰρ κεχρῆτ᾽ ἀγαθῇσιν.
12.
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νυκτίπλαγκτος εὐνή ist das nächtliche Lager das (durch Wind) beunruhigt wird. Er meint:
„wenn Wind und Regen mein Lager heimsuchen".
14-15.
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τί μήν: wie 677,
Eum. 203
(,,was
doch?",,warum auch nicht?"), vgl.
τί γάρ; quid enim? Kr.
I§69, 39, 2.
ἀντίπνους, entgegenhauchend, entgegenwirkend. Davon hängt
τὸ μὴ συμβαλείν ab. Vgl. zu 1589
..
16.
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ὅταν δοκῶ, wenn es mir einfällt.
μινύρεσθαι (trällern, summen): vgl. Aristoph. Ekkl. 880
μινυρομένη
τι πρὸς ἐμαυτὴν μέλος. Dem Nachsatz
κλαίω κτέ. wird noch einmal ein durch den Zwischensatz
τί μήν;
φόβος γὰρ κτἑ. veranlafster Nebensatz vorgeschoben.
17.
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gegensingendes Heilmittel
d. i. Gegenmittel das in Gesang besteht. In anderem Sinne heifst es Eur. Med. 1176
ἀντίμολπον ὀλολυγῆς κωκυτόν.
-
ἐντέμνειν ist hergenommen von den
ριζοτόμοι, welche durch Einscheiden von Wurzeln und Pflanzen Heilmittel bereiteten. Vgl. 1260, Pind.
Pyth. IV 221
ἀντίτομα στερεᾶν
ὀδυνᾶν, Theophr. Pflanzengesch.
IX 1, 5-7. Zum Gedanken vgl. Lucr. V 1403 et vigilantibus hinc aderant solacia somni ducere multimodis voces et flectere cantus.
19.
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δεσποτουμένου
(
Cho.103
,
Eum. 530
): vgl. Tragic. Rom. frgm. inc. 100 ed. Ribb. o domus antiqua, heu quam dispari Dominare domino.
20.
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νῦν, jetzt endlich nachdem das ganze Jahr um ist (2). Damit wird motiviert, daſs gleich darauf wirklich das Feuerzeichen erscheint. Vgl.
Soph. Oed. T. 73
. Der Mangel der gewöhnlichen Cäsur wird ausgeglichen durch die Elision nach dem dritten Fufs (vgl. 824, 937, 1253, 1266,
Cho. 882
, 918,
Eum. 907
), zumal da die nächste Silbe der erste Teil eines zusammengesetzten Wortes ist (vgl. 1033, 1052, 1269,
Cho. 1
,
Eum. 447
, auch
Cho. 150
).
21.
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Nach diesem Vers
muſs, wie schon der Schol. bemerkt, eine kleine Pause stattfinden, worauf der Wächter, von seinem Lager aufspringend, mit lautem Ruf das Flammenzeichen begrüfst.
22.
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ἡμερήσιον steht gegensätzlich zu
νυκτός wie 527
φῶς ἐν εὐφρόνη,
Pers. 304
λευκὸν ἦμαρ νυκτὸς ἐκ μελαγχίμου, so
daſs
νυκτός zuerst im eigentlichen Sinne steht und dann in übertragener Bedeutung gedacht wird.
24.
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χάριν, als Dank, zum Dank. Eur. Alk. 1155
χοροὺς ἐπ᾿ ἐσθλαῖς ξυμφοραῖσιν ἱστάναι.
25.
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Spätere Grammatiker
unterscheiden durch den Accent
ἰοῦ ἰοῦ als Ausdruck der Freude von dem klagenden
ἰοὺ
ιού. Herodian u. a. kennen diese Unterscheidung nicht.
26.
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Die Umschreibung
Αγαμέμνονος
γυναικί ist im Munde des
Wächters anzüglich. Weil der Dichter das Abtreten des Wächters zu motivieren hat,
muſs man die Lesart
geringerer Handschr.
σημανῶ der besseren Überlieferung
σημαίνω vorziehen. Die Verwechslung dieser Formen findet sich öfters.
27.
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ἐπαντείλασαν: der Wächter ist noch ganz eingenommen von der Beobachtung der Sterne.
δόμοις
ζα
ἐπορθιάζειν wie 1108.
28.
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ὀλολυγμόν: Hesych.
ὀλολυγή·
φωνὴ γυναικῶν ἣν ποιοῦνται ἐν τοῖς ἱεροῖς εὐχόμεναι, Eustath. zu Hom.
δ 767
τὸ ὀλολύζειν γυναικεία εὐχὴ λιγύφωνος, Xenoph. Anab. IV 3, 19
ἐπεὶ καλὰ ἦν τὰ σφάγια,
ἐπαιάνιζον πάντες οἱ στρατιῶται καὶ ἀνηλάλαζον,
συνωλόλυζον δὲ καὶ αἱ
γυναῖκες
ἅπασαι. Der Wächter denkt also an Dankgesänge von Frauenchören. Vgl.
γυναικαῖοι νόμοι 599.
τῇδε λαμπάδι τα εὐφημοῦντα.
32-33.
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θήσομαι: die zugefallenen Würfel werden zum Spiel gesetzt. Vgl. Soph. frg. 686 Dind.
στέργειν δὲ τἀκπεσόντα καὶ θέσθαι πρέπει Σοφὸν κυβευτήν,
ἀλλὰ μὴ στένειν τύχην, Plat. Rep. p. 604 C
ὥσπερ
ἐν πτώσει κύβων πρὸς τὰ πεπτωκότα τίθεσθαι τὰ
αὐτοῦ
πράγματα, Ter. Ad. IV 7, 21 Ita vitast hominum, quasi quom ludas tesseris, Si illud quod maxume opus est iactu non cadit, Illud quod cecidit forte, id arte ut corrigas. Der Wurf
τρὶς ἓξ war der beste. Hesych.
τρὶς ἕξ·
νικητήριος βόλος,
καὶ παροιμία·
τοὶς
ἓξ ἢ τρεῖς κύβοι, Diogenian. V 4
το
μὲν τρὶς ἓξ τὴν παντελῆ νίκην δηλοῖ,
τὸ δὲ τρεῖς κύβοι τὴν ἧτταν. Auf unser Kartenspiel übertragen würde der Ausdruck etwa lauten:
„Das Glück meiner Herrschaft ist eine gute Karte für mein Spiel; vier As hat mir diese Feuerwache eingebracht." (Andere betrachten
εὐ
πεσόντα als Prädikat zu
θήσομαι und erklären:
„Des Hauses Glück will ich zu meinem Glückswurf machen.")
36.
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Hesych.
βοῦς ἐπὶ
γλώσσῃ·
παροιμία ἐπὶ τῶν μὴ δυναμένων παρρησιάζεσθαι. Die dazu gegebene Erklärung
ἤτοι διὰ τὴν ἰσχὺν τοῦ ζώου ἢ διὰ τὸ
τῶν᾿
Αθηναίων νόμισμα ἔχειν βοῦν ἐγκεχαραγμένον,
ὅνπερ ἐκτίνειν τοὺς πέρα τοῦ δέοντος παρρησιαζομένους ἦν ἔθος erscheint als künstlich.
Ahnlich ist die Deutung des Schol.
ἢ βάρος ἐπίκειται ἢ φοβοῦμαι ζημίαν ἐπικεισομένην μοι. Richtig aber ist
gewiſs in beiden Erklärungen, dafs Furcht vor Strafe als Grund des Schweigens angedeutet wird. Augenscheinlich ist
enscheinlich der Ausdruck
κλὴς
ἐπὶ γλώσσῃ βέβηκεν (Aesch. frg. 307
ἀλλ᾽ ἔστι
κἀμοὶ κλὴς
ἐπὶ
γλώσση
φύλαξ, Soph. Oed.
Κ. 1052
χρυσέα κλὴς ἐπὶ γλώσσα βέβακε προσπόλων
Ευμολπιδᾶν, vgl. auch Anthol. Pal.
Χ 42
ἀρρήτων ἐπέων γλώσσῃ σφρηγὶς ἐπικείσθω) mit volkstümlichem Humor, der gern in Bezeichnung von Strafwerkzeugen sich geltend macht, in
βοῦς ἐπὶ γλ.
βέβηκεν umgestaltet und bedeutet
βοῦς ἱμὰς βόειος oder
βοεία: der Ochsenziemer oder die Knute, die gefürchtet wird, ist der Schlüssel am Munde. Vgl. Hesych.
βοῦς·
μάστιξ, Plaut. Asin. I 1, 21 aput fustitudinas ferricrepinas insulas, ubi vivos homines mortui incursant boves. In witziger Weise ist der sprichwörtliche Ausdruck ausgedeutet bei Theogn. 850
βοῦς
μοι ἐπὶ γλώσσῃ κρατερῷ ποδὶ λὰξ ἐπιβαίνων Ἴσχει κωτίλλειν καίπερ ἐπιστάμενον. Dem
κρατερῷ ποδὶ λὰξ ἐπιβαίνων entspricht das Epitheton
μέγας hier wie bei dem Komiker Strattis fr. 67
Κ.
βοῦς ἐμβαίνει (
ἐπεμβαίνει)
μέγας (
Στράττις εἶπε παρὰ τὴν παροιμίαν τὴν
„
βοῦς
ἐπὶ
γλώττῃ“ Hesych.). Lobeck (Aglaoph. I S. 36) denkt an einen ledernen Riemen, mit dem Verurteilten der Mund verbunden wurde (vgl. H. L. Ahrens Philol. Suppl. I S. 229 ff.), G. Hermann an den schweren Druck des
Stierfuſses, unter dem man nichts hervorziehen kann; Schneidewin (Philol. IX S. 149 ff.) bringt das Sprichwort mit den Mysterien in Zusammenhang; Hartung meint, das
Schloſs habe die Gestalt eines
Stierfuſses gehabt, Margoliouth hält
βοῦς für eine Verballhornung von
βῦς, das er als Grundwort von
βύειν (stopfen) betrachtet.
37.
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Dieser Gedanke bezeichnet die Sache genügend, wie es Eur. Hipp. 418 von ehebrecherischen Frauen heifst:
πῶς
ποτ᾽..
βλέπουσιν εἰς πρόσωπα τῶν ξυνευνετῶν οὐδὲ σκότον φρίσσουσι τὸν ξυνεργάτην τέρεμνά τ'
οίκων μή ποτε φθογγὴν ἀφῇ; Cic. pro Cael. 24, 60 nonne ipsam domum metuet, ne quam vocem eiciat; non parietes conscios?
38-39.
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ἑκὼν gehört dem Gedanken nach zu
λήθομαι wie Herod. IV 43
ἐπιστάμενος τὸ οὔνομα ἑκὼν
ἐπιλήθομαι, „gerne bin ich für Unkundige unwissend, während Kundige mich verstehen". Vgl. Plaut. Mil. Gl. II
6,88 ne tu hercle, si te di ament, linguam comprimes
Posthac: etiam illut quod scies nesciveris Nec videris quod videris. Über
μαθοῦσι ohne Artikel zu 1394. Vgl. 59
παραβᾶσιν. L'esclave d'Eschyle ne prononce que quelques vers et offre cependant tout l'intérêt d'un caractère dramatique (Patin).
40-269.
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Parodos, bestehend (wie die Parodos der Perser und der Hiketides) aus drei Teilen, dem Recitativ des Chorführers in Anapästen
40-103, dem Gesang des Chorführers mit
ἐπιφθέγματα (124) des Gesamtchores 104-169, dem Chorgesang 170-269.
Der erste Teil beginnt mit der Schuld und Sühne der Trojaner, legt die äufseren Verhältnisse dar und giebt mit dem Verlangen zu erfahren, was die überall auf den Altären der Stadt angezündeten Opferfeuer zu bedeuten haben (83-87) die Motivierung für das Auftreten des Chors. Der zweite Teil berichtet eine Weissagung des Kalchas, welche ängstliche Besorgnis in betreff des Heerführers weckt. Der dritte begründet diese Besorgnis mit sittlichen Grundsätzen und erklärt das Leiden, das den siegreichen Agamemnon erwartet, als Sühne für eine Schuld, für die unerhörte Opferung der eigenen Tochter.
40.
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μὲν: als Gegensatz schwebt vor der Wunsch, der den Chor hergeführt hat, Kunde vom Heere zu erhalten 83 ff.
ἐπεὶ,
ἀφ᾽ οὗ, wie
Cho. 607
.
41-42.
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Der Singular entspricht dem metaphorischen Gebrauch von
ἀντίδικος, welches für sich steht
und in der Apposition
Μενέλαος
..
Αγαμέμνων seine Erläuterung erhält: ,,der gewaltige
Proceſsgegner, vertreten durch Menelaos und Agamemnon". Von dem Bilde des Rechtsstreites ist auch
ἀρωγήν 47 entlehnt.
43.
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διθρόνου καὶ δισκήπτρου
Διόθεν nach Hom. B 107, I 98 f. Vgl.
Suppl. 379
μονοσκήπτροισι ἐν
θρόνοις.
τιμῆς von der königlichen Würde wie Hom. I 616, Z 193.
ζεύγος bezieht sich auf den in
δι- (
θρόνου,
-
σκήπτρου) liegenden Begriff:
„der von Zeus mit Thron und Scepter begnadeten doppelten Würde
Vereinigung". Von dem darin liegenden einheitlichen Begriff,,gottbegnadetes Herrscherpaar" hängt der zweite Gen.
Ατρείδαιν ab.
45.
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χιλιοναύτην wie Eur. Iph.
Τ. 141
σὺν
κώπᾳ χιλιοναύτᾳ, Androm. 106
ὁ χιλιόναυς
.. "
Ἄρης, die dichterische Zahl.
Vgl. Thuk. I 10.
47.
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ἦραν στόλον wie
αἴρειν,
απαίρειν ναῦν (das Schiff vom Lande wegheben).
στρατιῶτιν ἀρωγήν, einen Rechtsbeistand (zu 41, vgl. Hom.
Ψ 574
ἐς μέσον ἀμφοτέροισι δικάσσατε μηδ᾽ ἐπ᾿ ἀρωγῇ), der aus Soldaten besteht, eine Wendung wie
κῦμα
χερσαῖον
στρατοῦ
Sept. 64
, vgl. unten zu 82.
48.
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κλάζοντες: Hom.
Π 428
οἳ δ᾽,
ὥς τ᾽ αἰγυπιοὶ γαμψώνυχες ἀγκυλοχείλαι πέτρῃ ἐφ᾽ ὑψηλῇ μεγάλα κλάζοντε μάχωνται.
49.
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Hom.
π 216
κλαῖον δὲ λιγέως,
ἀδινώτερον
ἤ
τ᾽ οἰωνοί,
φῆναι ἢ αἰγυπιοὶ γαμψώνυχες,
οἷσί τε τέκνα ἀγρόται ἐξείλοντο πάρος πετεηνὰ γενέσθαι.
ἐκπάγλοις, ein Homerisches Wort. Vgl. 853.
50.
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ὕπατοι (hoch über) regiert den Gen. wie
ὑπέρ.
51.
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Hom.
II 792
στρεφεδίνηθεν δέ οἱ ὄσσε. Ebenso will L. Dindorf hier
στρεφεδινοῦνται schreiben.
52.
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Die gleiche Cäsur 64, 75, 84, 95 u. ö. Vgl. Christ Metrik § 285.