966-1018.
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drittes Stasimon:
„Von dem Augenblicke an, wo die Griechen in Aulis die Anker
lichteten, hat sich meiner eine ängstliche Beklemmung bemächtigt, die mich nicht einmal jetzt
verläſst, obwohl ich die siegreiche Rückkehr des Agamemnon mit eigenen Augen sehe. Ohne Grund ist diese Besorgnis nicht, welche dem Rechtsgefühl entspringt (wenn ich auch wünsche,
daſs sie nicht in Erfüllung gehe). Denn der Schaden, den man an der Gesundheit nimmt, ist wieder heilbar und Verlust von Vermögen
läfst sich ersetzen; aber vergossenes Menschenblut ist unersetzlich: der Tote steht nicht wieder auf. Gerne hätte ich dem König diese Bedenken vorgetragen; aber die erhabene Würde des Königs gestattet solche Rede nicht und so
muſs ich meine heilsame Mahnung im unruhigen Herzen verschliefsen." So giebt dieser Chorgesang im
Anschluſs an den dritten Teil der Parodos die Schuld an, welche Agamemnon durch seinen Tod sühnt.
1017-1018.
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Heilsames aus dem schmerzlich erregten Innern herauswickeln, hervorbringen.
δόλους,
πολέμους τολυπεύειν bei Homer,
χαλεπὸν πόνον ἐκτολυπεύσας Hes.
᾿Ασπ. 44.
Ka-
1019.
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Exodos. Katastrophe. Vorbereitung und Ausführung des Mordes, Darlegung der Schuld und Sühne, Eindruck der That.
sandra sitzt noch auf dem Wagen. Mit
Κασάνδραν λέγω vgl.
Soph. Phil. 1261
σὺ δ᾽ ὦ Ποίαντος παῖ,
Φιλοκτήτην λέγω.
1020.
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ἀμηνίτως gehört
z
ι κοινωνὸν
εἶναι.
Ζα
χερνίβων κοινωνόν (als Mitglied der Familie) vgl.
Eum. 659
, Soph.
Οed.
Τ. 239
μήτ᾽
ἐν θεῶν εὐχαῖσι μήτε θύμασιν κοινὸν ποεῖσθαι μήτε χέρνιβας νέμειν. Durch Eintauchen eines Feuerbrandes vom Opferaltar wurde Wasser geweiht und dieses den Teilnehmern des Opfers herumgereicht, um sich und den Altar zu besprengen. Athen. IX
р. 409
А.
1022.
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κτησίου Διός (des Hüters und Mehrers der Habe) wie
Suppl. 454
.
Διὸς πέλας, am Altare des Zeus. Vgl. Isae. VIII § 16
τῷ
Δί
τε θύων τῷ κτησίῳ,
περὶ ἣν μάλιστ᾽ ἐκεῖνος θυσίαν ἐσπούδαζε καὶ οὔτε δούλους προσῆγεν οὔτε ἐλευθέρους ὀθνείους,
ἀλλ᾽ αὐτὸς
δι᾽
ἑαυτοῦ πάντ᾽ ἐποίει,
ταύτης ἡμεῖς ἐκοινωνοῦμεν
κτἑ.
1024.
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Soph. Trach. 252
κείνος (
Ἡρακλῆς)
δὲ πραθεὶς Ὀμφάλῃ τῇ
βαρβάρῳ
ἐνιαυτὸν ἐξέπλησεν.
1025.
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Ζα
δουλίας μάζης (Sklavenbrot)
κυρείν vgl. Soph.
Ai. 499
δουλίαν ἕξειν τροφήν.
1027.
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Vgl. Aristot. Rhet. II 16
διαφέρει δὲ τοῖς νεωστὶ κεκτημένοις καὶ τοῖς πάλαι τὰ ἤθη τῷ ἅπαντα μᾶλλον καὶ φαυλότερα τὰ κακα ἔχειν τοὺς νεοπλούτους·
ὥσπερ γὰρ ἀπαιδευσία πλούτου ἐστὶ τὸ νεόπλουτον εἶναι.
καὶ ἀδικήματα
ἀδικοῦσιν
οὐ κακουργικά,
ἀλλὰ τὰ μὲν ὑβριστικά,
τὰ δὲ ἀκρατευτικά,
οἷον εἰς αἰκίαν καὶ μοιχείαν.
1028.
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ἤμησαν καλῶς,
ἐπλούτησαν [
καλῶς]
ὡς ἐκ
θερισμού. Schol.
1029.
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παρὰ στάθμην, nach der Schnur d. i. peinlich genau und ohne Nachsicht. Vgl. Theogn. 543
χρή με παρὰ στάθμην καὶ γνώμονα τήνδε δικάσσαι,
Κύρνε,
δίκην
ίκην σύν
τ᾽ ἀμφοτέροισι δόμεν und zum Gedanken Eur. Hek. 359
ἴσως
ἂν
δεσποτῶν ὠμῶν φρένας τύχοιμ᾽ ἄν. Andere erklären
παρὰ τὸ πρέπον, welche Bedeutung
παρὰ στάθμην nirgends (Theogn. 939, Soph. frg. 421) hat. Vgl. Anhang.
1031.
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Da Kasandra, obwohl Klyt. schon etwas längere Zeit aufgehört
hat zu reden, ganz regungslos bleibt und nicht die geringste Teilnahme zeigt, ruft ihr der Chorführer zu:
„Dir traun gilt die
gewiſs deutliche Rede, mit der Klyt. fertig ist, und da du einmal in dem Garu des Verhängnisses gefangen bist, dürftest du nunmehr folgen, wenn du folgen wolltest, vielleicht aber auch nicht folgen." Die Worte
εἰ
πείθοι' (vgl. 1393
χαίροιτ᾽ ἄν,
εἰ χαίροιτε),
ἀπειθοίης δ᾽ ἴσως fügt er hinzu, weil Kasandra auch auf seine Rede nicht zu achten scheint. Mit
ἀπειθοίης δ᾽ ἴσως vgl. Soph.
Οed.
Τ. 937
ἥδοιο μέν,
πῶς δ᾽ οὐκ ἄν;
ἀσχάλλοις
δ᾽
ἴσως.