707-776.
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zweites Stasimon, welches die Verkettung von Schuld und Buße im Labdakidenhause und den inneren Zusammenhang der Trilogie darlegt: Der Fluch des Ödipus, dessen Erfüllung der Streit seiner Söhne beschleunigt, wird zu dem Wechselmorde der Brüder füh- ren und so wird ein unsühnbarer Greuel zur. alten Not des Labda- kidenhauses hinzukommen. Diese alte Not begann mit der Schuld des Laios, dem Ungehorsam gegen das Gebot des Delphischen Gottes. Die Schuld des Laios, welche er alsbald mit seinem Leben büßte, übt ihre verderbliche Wirkung fort auf die nächste und übernächste Generation, auf Ödipus, dessen hohes Glück mit der Selbstblendung und der Verfluchung der Söhne schmählich endigte, jetzt auf die Söhne des Ödipus, und mit den Fürsten leidet der Staat, wenn er nur nicht mit ihnen zugrunde geht". In ähnlicher Weise faßt der Chor- gesang Cho. 1063 ff. die Schicksale des Atridenhauses zusammen. Der Gesang wird vom Gesamtchor vorgetragen.
721-722.
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αὐτοκτόνως
αὐτοδάϊκτοι für
αὐτοκτόνοι
αὐτοδάϊκτοι (einander mordend, voneinander gemordet, vgl. 668): jeder wird Mörder, jeder ermordet sein; denn
αυτοδάϊκτος steht nicht, wie Hesych. erklärt:
ὁ
ἑαυτὸν
φονεύσας, sondern in pas- sivem Sinn.
723.
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Genaue Responsion wird her- gestellt mit der Emendation von Hermann
καὶ
γαῖα
κόνις
πίῃ.
726.
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Schol.
τίς
αὐτοὺς
ἐκλύσει
τοῦ
τοιούτου
μιάσματος; vielmehr
σφέ,
αὐτό,
τὸ
αἷμα, „wer wird das Blut abwaschen". Vgl. Cho. 47
τί
γὰρ
λύτρον
πεσόντος
αἵματος
πέδω, 64
δι'
αἷμ'
ἅπαξ
ποθὲν
δ᾽
ὑπὸ
χθο
νὸς
τροφοῦ
τίτας
φόνος
πέπηγεν
οὐ
διαρρύδαν, Soph.
Ο.
Τ. 1227f. Die Befleckung, die nicht abgewaschen werden kann, verbreitet sich über das ganze Haus.