WÄCHTER
So war der Hergang. Als wir eben hingeeilt,
von dir mit jenen schweren Worten hart bedräut,
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und wir vom Leichnam allen aufgehäuften Staub
gekehrt, bis völlig wir entblöfst den modernden;
da sitzen an den Hügelhöhn wir unterm Wind,
daſs uns der Hauch nicht treffe von dem Leichendunst,
wachsam erregend Mann den Mann mit strömenden
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Schmähreden, so sich einer lässig zeigt' im Werk.
Dies währte fort so lange, bis der Sonne Kreis
hoch in des Aethers Mitte stand, der strahlende,
und Glut uns sengte: jetzt erhebt vom Boden sich
furchtbare Windsbraut plötzlich, wirbelnd himmelhoch
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den Wettersturm, die Ebne füllend und das Haar
der Bäum' im Felde schändend, und der Aether ward
voll dieses Grauens. Blinzend trugen wir die Noth,
die gottgesandte. Wie sich endlich dies gelegt,
erscheint das Mägdlein, jammernd auf mit hellem Laut,
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wie eines bangen Vogels, wann er heimgekehrt
des leeren Bettes Lager sieht der Brut verwaist.
So klagte diese, da sie bloſs den Todten sieht,
in herbem Wehruf, und verflucht mit gräfslicher
Verwünschung jene, welche dieses Werk gethan.
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Und auf den Händen brings sogleich sie trocknen Staub;
hoch aus dem kunstreich erzgetriebnen Krug herab
kränzt spendend sie den Todten mit dreifachem Gufs.
Wir aber, dies gewahrend, eilen flugs heran,