Ismene.
Weh mir! Bedenk', o Schwester, wie der Vater uns,
Mit Haß und Hohn belastet, ruhmlos unterging,
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Nachdem er selbst um Gräuel, die er selbst enthüllt,
Der Augen Sterne sich zerriß mit eigner Hand;
Wie dann die Mutter, Mutter ihm und Weib zugleich,
Schmachvoll mit frevlem Strange sich das Leben nahm;
Zum dritten, wie die Brüder beid' an Einem Tag
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Im Wechselmord sich ein gemeinsam Todesloos,
Die Armen, schufen, Einer durch des Andern Hand!
Wir sind allein jezt übrig; du bedenke denn,
Wie schmählich wir verdürben, wenn wir wider Necht
Der Herrscher Ausspruch und Gewalt mißachteten.
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Wohl mußt du doch erwägen, daß wir Frauen sind,
Und nicht geschaffen, Männern kühn im Kampf zu steh'n,
Dann aber, daß wir, weil beherrscht von Stärkeren,
Hier folgen müssen und sogar in Härterem.
Drum will ich jene, die der Erde Schooß verbirgt,
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Anfleh'n um Nachsicht, weil Gewalt mich bindet hier,
Und ihm gehorchen, dem die Macht geworden ist;
Denn Unverstand ist's, über seine Kraft zu thun.