DER BOTE
Undenklich. Nirgend war von einem Karst
Ein Schlag; und nicht der Stofs von einerSchaufel,
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Und dicht das Land; der Boden ungegraben ;
Von Rädern nicht befahren. Zeichenlos war
Der Meister, und wie das der erste Tagesblik
Anzeigte, kams unhold uns all’an, wie ein Wunder.
Nichts feierlichs. Es war kein Grabmal nicht.
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Nur zarter Staub, wie wenn man das Verbot
Gescheut. Und auch des Wilds Fufstritte nirgend nicht,
Noch eines Hundes, der gekommen und zerrissen.
Und schlimme Worte fuhren durcheinander.
Ein Wächter klagt den andern an; und fast
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Gekommen wärs zu Streichen. Niemand war,
Der abgewehrt. Denn jeder schien, als hätt’
Für es gethan, doch keiner offenbar,
Und jeder wulfst’ etwas für sich zu sagen.
Wir waren aber bereit, mit Händen glühend Eisen
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Zu nehmen und durch Feuer zu gehn und bei den Göttern
Zu schwören, dass wir nichts gethan, und dass wir
Von dem nichts wufsten, welcher das Geschehne
Berathschlagt oder ausgeführt. Zulezt,
Als weiter nichts zu forschen war, spricht einer,
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Der alle dahin brachte, dass das Haupt
Zu Boden ihnen sank, aus Furcht, denn nichts
Dagegen wulsten wir, noch auch, wie wir
Es schön vollbrächten, und es hiefs, man müsse
Die That anzeigen, dir es nicht verbergen.
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Und dieses siegt’, und mich den Geisterlosen
Erliest das Loos, dass die Gewissenhaftigkeit
Ich hab’ und bin zugegen, wider Willen;
Ich weiss, ich bin es vor Unwilligen,
Denn niemand liebt den Boten schlimmer Worte.
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