Euripides Iphigenia in Aulis 1211

ed. Gilbert Murray

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Iphigenia in Aulis. Euripides. ed. Gilbert Murray. Oxford. 1913.

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Current edition Perseus

Ἰφιγένεια ἐν Αὐλίδι (Greek) (Euripides. Euripidis Fabulae, Vol. III. Murray, Gilbert, editor. Oxford: Clarendon Press, 1913. (Reprinted 1920-1978))

Translations (3)
Iphigenia at Aulis Perseus (Euripides. The Plays of Euripides, Vol. II. Coleridge, Edward P., translator. London: George Bell and Sons, 1891. (Modernized by Perseus.)) — 1211 focus
Iphigenia in Aulis (OCR draft) Experimental (Iphigenia in Aulis. Robert Potter's English verse translation, first published in 1781–1783; text from the 1808 Oxford printing.)

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German (J. J. C. Donner, 1845; OCR review) (OCR draft) Experimental (Euripides. Deutsch in den Versmaßen der Urschrift. Volume 2, Heidelberg: C. F. Winter, 1845. Harvard OCR compared with an independent BSB copy. Native Donner verse citations, Murray reference cards, explicitly located notes and page facsimiles. Unresolved OCR, verse divisions, unlocated notes and printed errata are documented in the source review.) — 1211 focus
Besåß ich Orpheus' Liedermund, o Vater, nur,
Um Felsen mir durch seine Zauber nachzuziehn,
Und, wen ich wollte, durch mein Wort zu båndigen:
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Versucht' ich's also. Nun besteht all meine Kunst
In Thränen, diese geb' ich; das vermag ich ja.
Statt eines Delzweigs heft' ich an dein Knie mich selbst,
Dein Kind, o Vater, welches diese dir gebar:
Nicht opfre mich in der Bluthe, (dieses Licht, es ist
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So suß!) noch zwinge mich zu sehn, was drunten ist!
Zuerst hab' ich dich Vater, du mich Kind genannt,
Zuerst an deine Kniee schmiegt' ich meinen Leib,
Und gab und nahm der Liebe süßen Zoll von dir.
Da pflegtest du zu sagen: Tochter, werd' ich auch 1
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Dich glucklich einst in eines Mannes Hause sehn,
In Lebenskraft und Bluthe, wie's mein würdig ist?
Und ich erwiedert', um das Kinn dir angeschmiegt,
An das ich flehend rühre nun mit dieser Hand:
Werd' ich den alten Vater, werd' ich dich dereinst
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Gastfrei bewirthend unter meinem Dache sehn,
Die Muhn vergeltend, die du pflegend mir geweiht?
Ich denke noch an diese Reden; aber du
Vergaßest Alles und bestimmst dem Tode mich.
Beim Vater Atreus, bei dem Ahn Pelops und ihr,
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Der Mutter, die mit Schmerzen mich geboren einst,
Nun diesen zweiten Schmerz um mich empfinden muß!
Was gehen mich denn Paris an und Helena?
Warum, e Vater, kam er, daß ich sterben muß? 2
Sieh her, o gonn' uns deinen Blick und einen Kuß,
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Damit ich sterbend dieses Denkmal doch von dir
Empfange, wenn dich meine Rede nicht bewegt!
Mein Bruder, zwar ein kleiner Helfer bist du nur
Den Deinen, dennoch weine mit und fleh' ihn an,
Den Vater, deine Schwester nicht zu tödten. Traun,
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Ein Mitgefühl der Leiden ist in Kindern auch.
O siehe! Schweigend, Vater, fleht dein Sohn zu dir;
So laß dich denn erbitten, laß mein Leben mir.
Zwei deiner Lieben flehn dich an bei deinem Kinn:
Unmündig noch ist Einer, ich, herangereift,
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Gedrängt in Ein Wort fass ich aller Grunde Kraft:
Dies Licht der Sonne schauen ist das Süßeste,
Der Tod so graunvoll. Rasend, wer zu sterben wunscht!
Ein traurig Leben besser, als ein schöner Tod!
Weh, Helena!