Ein heilbedeutend glucklich Zeichen nehm' ich mir
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Aus eures Wortes holdem, wohlgemeintem Gruß.
So hab' ich Hoffnung, daß ich Brautgeleiterin
Zu schonem Bund erscheine. Hebt vom Wagen denn
Die Morgengaben, die der Braut ich mitgebracht,
Und tragt sie wohlbedächtig dort in's Belt hinein.
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Du steige mir vom roßbespannten Wagen, Kind,
Den Fuß zur Erde sezend, zart und schwach zugleich.
Und ihr empfangt in jugendlichen Armen sie
Und aus dem Wagen hebt sie mir, o fremde Fraun!
Auch reiche Jemand mir den Arm zur Stüze dar,
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Daß ich gemächlich steig' herab vom Wagensiz.
(Sie steigen aus.)
Ihr Andern stellt euch vor den Zug der Rosse hin;
Denn schwer gezügelt wird der Rosse scheuer Blick.
Und hier den Knaben, Agamemnons kleinen Sohn,
Nehmt auf, Orestes; denn ein Säugling ist er noch.
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Mein Sohnchen, schläfst du? Hat die Fahrt dich eingewiegt?
Erwache froh zu deiner Schwester Freudentag;
Ein edles Bündniß, edles Kind, erwartet dich
Mit ihm, der Nereïde göttergleichem Sohn.
Hieher zu mir, an meine Seite tritt, o Kind,
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Zur Mutter, Iphigeneia, daß die fremden Fraun
Mich selig preisen, wenn du so mir nahe stehst;
Hieher, und beut dem theuren Vater deinen Gruß!
(gegen Agamemnon gewandt.
Du, meines Lebens höchster Ruhm, Agamemnon, Fürst!
Nicht ungehorsam deinem Ruf, erschienen wir.
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Iphigenia.
O Mutter, eil' ich entgegen ihm, (ach, zurne nicht!)
Dem Vater, druck' ich meine Brust an seine Brust?
Klytamnestra.
Der Lust genieße; liebtest du den Vater doch
Stets mehr als alle Kinder, die mein Schooß gebar.
Iphigenia.
Iphigenia in Aulis. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .