Und Keiner sprach mehr. Nun begann dein Bruder selbst
Vortretend: „Die ihr Inachos' Gebiet bewohnt,
Ehmals Pelasger, Danaïden drauf genannt,
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Nicht minder als den Vater hab' ich euch beschůzt,
Als ich die Mutter todtet': ist der Gatten Mord
Den Fraun gestattet, mochtet ihr dem Tode nicht
Entrinnen, oder Knechte sein von euren Fraun,
Und dessen, was euch ziemte, thun das Gegentheil.
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Nun ist das Weib, das meines Vaters Bett verrieth,
Gefallen. Wenn ihr aber mich ermorden wollt,
Ist alles Recht hin, Keiner mag dem Tod' entfliehn,
Da nie hinfort an solcher Frechheit Mangel ist."
Wohl schien er wahr zu reden; doch vermocht' er Nichts,
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Und jener Schnode siegte, der im Volke sprach,
Für deines Bruders stimmend und für deinen Tod.
Kaum mocht Drestes, daß man ihn nicht steinige,
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Das Volk bereden; er verhieß, durch eigne Hand
Sein Leben noch an diesem Tag zu endigen
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Mit dir. In Thränen schwimmend führt ihn Pylades
Jezt aus dem Rath der Bürger, und die Freundesschaar
Folgt weinend und bedauernd; bald erscheint es dir,
Das bittre Schauspiel, ein bejammernswerthes Bild.
So leg' ein Schwert denn oder einen Strang zurecht;
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Du mußt vom Lichte scheiden: dein erhabner Stamm
Hat nicht gefrommt dir, noch der Gott in Pytho's Haus,
Der auf dem Dreifuß waltet; er vernichtet' euch.
Chor.
Wie senkst du, Jungfrau, dein bewölktes Angesicht
Zur Erde, stehest ohne Laut, Unselige,
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Bald auszustromen deinen Gram in wildem Schmerz!
Strophe.
Elektra.
Orestes. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .