Seit dieser Zeit krankt, abgezehrt von wilder Pein,
Mein armer Bruder; auf das Lager hingestreckt
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Liegt er; mit Wahnsinn quälend, schreckt der Mutter Blut
Ihn auf; ich nenne zitternd nur die Gottinnen,
Die Eumeniden, die mit Furcht ihn angstigen.
Der sechste Tag ist heute, seit des Feuers Glut
Der hingemordeten Mutter Leib gereinigt hat.
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Seit dieser Zeit berührt er keine Speise, gonnt
Kein Bad den Gliedern; eingehüllt in sein Gewand,
Vergießt er Thränen, wann die Krankheit ihn verließ,
Bei vollen Sinnen; bald vom Lager springt er weg
In schnellem Laufe, wie vom Joch ein Füllen springt.
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Doch Argos hat beschlossen, nicht das Feuer uns,
Den Muttermordern, noch ein Dach zu gönnen, noch
Ein Wort des Grußes; und bestimmt ist dieser Tag,
Daß Argos Bürger über uns abstimmen, ob
Wir fallen sollen durch den Tod der Steinigung,
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Ob uns den Nacken scharfer Stahl durchbohren soll.
Doch eine Hoffnung haben wir zu leben noch:
Denn Menelaos kam in's Land von Troja heim;
Er füllt den Hafen Nauplia's mit Rudern an,
C
Und landet am Gestade, lang' umhergeirrt,
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Seit Troja stürzte; nächtlich hat er Helena
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Voran in unser Haus gesandt, daß Keiner sie
Bei Tage kommen sehe, dem vor Ilion
Die Söhne fielen, und sofort sie steinige:
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Nun birgt das unheilvolle Weib hier innen sich,
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Und weint um ihre Schwester und des Hauses Leid.
Doch blieb in ihrem Jammer ihr ein süßer Trost:
3
Die Tochter, welche Menelas (er brachte sie
Von Sparta) hier ließ, als er zog nach Ilion,دية
Und meiner Mutter übergab, Hermione;
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An ihr sich freuend, denkt sie ihres Harmes nicht.
Nach allen Wegen spåh' ich nun, wann Menelas
Sich etwa zeige; denn das Andre bietet uns
Nur schwache Stüzen, rettet uns nicht dieser Mann.
Wo wäre Rettung, wenn die Noth ein Haus betraf!
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Helena.
Orestes. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .