Kein Schicksal oder gottverhängtes Ungemach,
Das nicht mit seiner Bårde last' auf Sterblichen.
Denn auch der Glückliche, (nicht verhohn' ich sein Geschick,)
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Von Zeus Entsproßne, wie sie sagen, - Tantalos,
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Schwebt hoch in Lüften, vor dem Fels in steter Furcht,
Der über seinem Haupte ragt, und büßet so,
Weil, wie sie sagen, er, ein Mensch, gewürdiget,
Der Götter Mahl zu theilen, mit der Zunge sich
Ruchlos vermessen, aller Schwächen schmählichste.
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Er zeugt den Pelops, und von ihm stammt' Atreus ab,
Dem Klotho Zwist in seinen Lebensfaden spann,
So daß er wider Thyestes, seinen Bruder, Krieg
Erhob. Wozu berichten Unaussprechliches?
Er mordet' ihm die Kinder, lud zum Mahl ihn dann.
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Von Atreus (Andres meld' ich nicht, was mitten liegt,)
Sprof Agamemnon, hochberühmt, wofern er's war,
Und Menelaos aus dem Schooß Aërope's.
Der eine, Menelaos, freit um Helena,
Die gottverhaste; mit dem Fluch der Danaër,
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Der Klytåmnestra, wird vermählt der andre Fürst.
Von ihm und jener stammen wir drei Mädchen ab,
Chrysothemis, Iphigeneia, ich Elektra, dann
Ein Sohn, Orestes; und gebar die Frevlerinn,
Die ihren Gatten mit dem Wirrgeweb' umstrickt,
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T.
Und so gemordet: nicht der Jungfrau ziemt's, den Grund
Zu sagen; hell' ein Andrer euch dies Dunkel auf!
Was soll ich Phobos zeihn der Ungerechtigkeit?
Doch hieß er meinem Bruder sie, die ihn gebar,
Ermorden, was nicht überall für rühmlich gilt.
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Gleichwohl, dem Gott willfahrend, übt' er diese That;
Ich hatte Theil am Morde, wie's ein Weib vermag,
Und fördernd bot uns Pylades die Hand dabei.
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Orestes. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .