Euripides Helen 1165

ed. Gilbert Murray

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Helen. Euripides. ed. Gilbert Murray. Oxford. 1913.

Sponsored by Perseus Project, Tufts University.

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Current edition Perseus

Ἑλένη (Greek) (Euripides. Euripidis Fabulae, Vol. III. Murray, Gilbert, editor. Oxford: Clarendon Press, 1913. (Reprinted 1920-1978))

Translations (3)
Helen Perseus (Euripides. The Plays of Euripides, Vol. I. Coleridge, Edward P., translator. London: George Bell and Sons, 1906. (Modernized by Perseus.)) — 1165 focus
Helen (OCR draft) Experimental (Helen. Robert Potter's English verse translation, first published in 1781–1783; text from the 1808 Oxford printing.)

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German (J. J. C. Donner, 1845; OCR review) (OCR draft) Experimental (Euripides. Deutsch in den Versmaßen der Urschrift. Volume 2, Heidelberg: C. F. Winter, 1845. Harvard OCR compared with an independent BSB copy. Native Donner verse citations, Murray reference cards, explicitly located notes and page facsimiles. Unresolved OCR, verse divisions, unlocated notes and printed errata are documented in the source review.) — 1165 focus
Grab meines Vaters, Heil! Am Eingang hier begrub
Ich dich, o Proteus, meinen Gruß zu bringen dir.
In allen Zeiten, geh' ich aus und ein im Haus,
Mein Vater, spricht Theoklymenos, dein Sohn, zu dir.
1115
(zu den Dienern)
Bringt ihr des Wildes Neze, bringt die Hunde nun,
Ihr Diener, mir in's königliche Haus zurück.
(sie gehen.)
Ich habe vormals dfter schon mich selbst geschmåht;
Denn nie mit Todesstrafe lohnt' ich Bösen noch.
Und nun vernahm ich, daß ein Mensch aus Hellas uns
1120
Im Land erschienen und die Wächterschaar getäuscht;
Kundschaften will er, oder heimlich Helena
Entführen. Er muß sterben, wenn man ihn ergreift.
Ha!
Da, scheint es, find' ich Alles schon in's Werk gesezt;
Den Siz am Grabe hat die Tyndaride leer
1125
"Gelassen, ist aus meinem Lande fortgeschifft.
Hollah! Die Pforten öffnet, lost die Rosse von
Den Krippen, Diener, und die Wagen führt heraus,
Daß uns die Frau nicht heimlich aus dem Lande flicht,
Um die wir werben, wollten wir die Muhe scheun.
1130
Doch halt! Die Frau, nach welcher unsre Schritte spåhn,
Dort ist sie, seh' ich, im Palast, und nicht entflohn.
(Bu Helena, die aus dem Palaste tritt.)
Du da, warum doch tauschtest du das weiße Kleid
Mit schwarzen Trauergewanden, was beraubtest du
Dein edles Haupt mit dem Eisen seines Lockenschmucks?
1135
Was stromen heiße Zähren dir die Wang' herab?
Du weinst? Verstimmt ein nachtlich Traumgebilde dich
Zu Seufzern, oder drang zu dir vom Hause her
Ein böses Wort, daß Trauer deinen Geist verzehrt?