Zum Fuß des Grabmals wieder komm' ich hier zurück;
Trostreiche Botschaft hårt' ich von Theonoë,
Die klar von Allem Kunde hat; sie sagte mir,
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Noch wandle lebend mein Gemahl im Sonnenlicht,
Und werde, tausend Meerespfad' hindurch verſtürmt
Hierhin und dorthin, wohlgeubt auf irrer Fahrt
Heimkehren, wann er seiner Leiden Ziel erreicht.
Von Einem schwieg sie, ob's ihm auch wohlgeh' hinfort,
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Und deutlich das zu fragen, trug ich selber Scheu,
Voll Freude, weil sie seine Rettung mir verhieß.
Doch nahe, sprach sie, weil er hier im Lande wo,
Entslohn dem Schiffbruch, im Geleit von Wenigen.
Wann wirst du kommen? Wie verlangt mein Herz nach dir!
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(Menelaos nähert sich ihr.)
Ha!
Wer ist der Mann hier? Werd' ich durch geheime List
Vielleicht von Proteus' übermuthigem Sohn berückt?
Ich will mich, rasch, wie Rosse, wie Bacchantinnen,
Zum Grabeshügel schwingen. Wild von Angesicht
Ist dieser Fremdling, welcher mich zu greifen strebt.
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(eilt fort.)
Menelaos.
Du, die mit starken Schritten ungestumer Hast
Hineilt zum Rand des Grabes und den brennenden
Geweihten Broden, bleibe! Was entfliehest du?
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Sprachloses Staunen, Schrecken weckt dein Bild in uns.
(zu dem Chore.)
Helena.
Man thut Gewalt uns, dieser Mann hålt uns, o Fraun,
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Zurück vom Grabmal, faßt mich an, und will dem Herrn
Mich übergeben, dessen Hand ich stets geflohn.
Menelaos.
Kein Räuber bin ich, stehe nicht den Båsen bei.
Helena.
Doch deckt der Glieder Blåße dir ein schmuzig Kleid.
Menelaos.
Der Furcht vergessen, hemme, Frau, den schnellen Fuß.
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Helena.
Ich bleibe, nun ich angelangt an diesem Ort.
Menelaos.
Wer bist du? Welches Angesicht erblick ich hier?
Helena.
Wer bist denn du? Dasselbe fragen muß auch ich.
Menelaos.
Nie sah ich eine Fraungestalt, ihr ähnlicher!
Helena.
Ihr Götter! Freund' erkennen ist auch Götterglück.
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Menelaos.
Du stammst aus Hellas, oder bist du heimisch hier?
Helena.
Aus Hellas; aber nenne mir auch dein Geschlecht.
Menelaos.
Nie sah ich Eine, Helenen so gleich, wie du.
Helena.
Du gleichst so ganz Menelaos: mir verfagt das Wort.
Menelaos.
Du hast erkannt der Männer unglückseligsten.
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Helena.
Helen. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .