Auch schon ersonnen! Und ich schiffe dann mit dir,
Und führ' im selben Schiffe mit den Todtenschmuck.
Helena.
Du mußt vor Allem nahe sein und deiner Fahrt
1020
Genossen, die der Meeresnoth entronnen sind.
Menelaos.
Doch wenn am Schiff der Anker aufgewunden ist,
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So wird mit naktem Schwerte Mann zu Mann sich reihn.
Helena.
Das Alles mußt du lenken. Wenn nur guter Wind
Uns schwellt die Segel, und das Schiff im Flug entführt!
1025
Menelaos.
Wohlan! Die Götter enden nun mein Ungemach.
Doch, fragt er, wer gab Kunde dir von meinem Tod?
Helena.
Du selbst. Allein, sprich, seiest du dem Tod entflohn
Im Schiff mit Atreus' Sohne, habst ihn sterben sehn.
Menelaos.
Auch diese Lumpenhulle, die mich kaum verhüllt,
1030
Wird zeugen, daß ich erst entrann der Meeresnoth.
Helena.
Du missest gern izt, was du dort ungern verlorst,
Und jenes Ungluck wird vielleicht ein Segen dir.
Menelaos.
Soll ich in's Haus mit dir hineingehn, oder hier
Am Grabe ruhig harren, bis du wiederkehrst?
1035
Helena.
Hier bleibe: hebt er wider dich die droh'nde Hand,
So wird das Grab dich schůzen und dein gutes Schwert.
Ich geh' ins Haus ein, schneide mir die Locken ab,
Und statt des weißen wåhl' ich mir ein schwarzes Kleid,
Und Någel fårben blutigroth die Wange mir.
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Ein großer Kampf harrt unser, und die Wage schwankt:
Entweder muß ich, wenn er meinen Plan entdeckt,
Hinsterben, oder kehr' ich heim und rette dich.
Erhabne Göttin, die du ruhst im Arm des Zeus,
O Hera, los aus Leide zwei Ungluckliche!
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So flehen wir, zu Himmelshöhen unsern Arm
Emporgehoben, wo du wohnst in Sternenglanz.
Du, die der Schöne Preis errang durch meine Hand,
Dione's Tochter, Kypris, nicht verderbe mich!
Genug des Leides schusst du mir, als nicht den Leib,
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Nur meinen Namen, du dahin den Phrygern gabst.
O laß mich sterben, wenn du mich ermorden willst,
Daheim! Warum doch wirst du nie vom Ungemach
Ersättigt, die du Liebestrug und Täuschungen
Und Zauber windest, der mit Blut die Häuser füllt?
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Du warst im Andern, übtest du nur Mäßigung,
Der Menschen holdeste Göttin: gern bekenn' ich das.
(Sie geht in den Palast.)
Erste Strophe.
Chor.
Helen. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .