Euripides Iphigenia in Tauris 260

Edward P. Coleridge (Translator)

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Iphigenia in Tauris. Euripides. Edward P. Coleridge (Translator). London. 1891.

Sponsored by Perseus Project, Tufts University.

Funding provided by The Annenberg CPB/Project.

Current edition Perseus

Iphigenia Among the Tauri (English) (Euripides. The Plays of Euripides, Vol. II. Coleridge, Edward P., translator. London: George Bell and Sons, 1891. (Modernized by Perseus.))

Editions (1)
Ἰφιγένεια ἐν Ταύροις Perseus (Euripides. Euripidis Fabulae, Vol. II. Murray, Gilbert, editor. Oxford: Clarendon Press, 1913. (Reprinted 1921-1962)) — 260 focus
Translations (2)
Iphigenia in Tauris (OCR draft) Experimental (Iphigenia in Tauris. Robert Potter's English verse translation, first published in 1781–1783; text from the 1808 Oxford printing.)

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German (J. J. C. Donner, 1845; OCR review) (OCR draft) Experimental (Euripides. Deutsch in den Versmaßen der Urschrift. Volume 2, Heidelberg: C. F. Winter, 1845. Harvard OCR compared with an independent BSB copy. Native Donner verse citations, Murray reference cards, explicitly located notes and page facsimiles. Unresolved OCR, verse divisions, unlocated notes and printed errata are documented in the source review.) — 260 focus
Wir trieben unsrer Rinder walddurchweidend Volk
In's Meer hinab, das durch die Symplegaden rauscht;
Da fand, von stetem Wogenschlag durchbrochen, sich
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Ein hohler Fels, der Purpurfischer Aufenthalt.
Hier sah ein Hirte, der mit uns am Ufer stand,
Ein Junglingspaar; er wandte seinen Schritt zurück,
Auf hohen Zehenspizen ihn beschleunigend,
Und rief den Andern: „Seht ihr nicht? Unsterbliche
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Sind hier gelagert!" Und ein frommer Mann von uns
Erhob die Hånde betend, als er sie gewahrt:
„O Sohn der Meeresherrscherin Leukothea,
Seegott Palamon, Schiffeshort, sei gnädig uns,
Auch ihr, o Dioskuren, wenn ihr weilt am Strand,
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Und ihr, des Nereus Töchter, der mit Doris einst
Der fünfzig Nereïden edeln Chor gezeugt!"
Ein Andrer, eitel trozig voll Ruchlosigkeit,
Dies Flehn verhöhnend, meinte, daß Schiffbrüchige
In jener Schlucht sich bårgen, die von unserm Brauch
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Gehört mit Schrecken, daß wir Fremde schlachteten.
Sein Wort gefiel den Meisten, und wir eilten schon,
Ihr üblich Opfer unsrer Königin zu fahn;
Da tritt der eine Fremdling rasch vom Felsen her,
Bleibt stehn, und schittelt wild das Haupt hinab, hinauf,
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Und Arm' und Hände zittern ihm, er stöhnt und seufzt,
Und schreit, von Wahnsinn umgestürmt, dem Jäger gleich:
„Erblickst du die da, Pylades? Gewahrst du nicht
Die dort, des Hades Schlange, die mich morden will,
Mit grausen Nattern wider mich zornvoll bewehrt?
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Und Jene, schnaubend Glut und Mord, mit Flügeln am
Gewande, rudert, meine Mutter hoch im Arm,
Auf mich herabzuschmettern einen Felsenberg.
Sie wird mich todten! Wie entfliehn?" Man konnte Nichts
Von diesen Graungestalten sehn; er achtete
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Der Rinder Brillen und der Hunde dumpf Geheul
Für Laute, die der Eumeniden Zung' entströmt.