Ein schwerer Zorn der Götter brach entbrannt herein,
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Und treibt in Noth der Tantaliden Stamm umher.
Iphigenia.
Bevor du hierher kamest, war schon mein Entschluß,
Zu gehn nach Argos, und, o Bruder, dich zu sehn.
Ich will, was du willst: dich befrein aus Ungemach,
Und hoch aus Leid aufrichten unsrer Ahnen Haus,
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Nicht mehr dem Mörder grollend, der mich opferte.
Von deinem Blute halt' ich so die Hånde rein,
Und rette meiner Våter Haus; doch Artemis,
Wie tausch' ich diese, wie den König, wann er leer
Den Marmorsokel findet, der die Säule trågt?
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Wie dann dem Tod entrinnen? Was erklär' ich dann?
Ja, wenn du dies in einer einzigen That versuchst,
Das Bild entwendest, und mich selbst in hohem Schiff
Fortführst; gelingen kann es wohl, das Wagestück.
Doch, hievon ausgeschlossen, sind' ich meinen Tod,
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Du kehrst nach Hause, wenn du wohl dein Werk bestellst.
Traun, dich zu retten, fürcht' ich Nichts, und muß ich auch
Den Tod erdulden; stirbt ein Mann vom Hause weg,
Er wird betrauert; doch die Frau wird schwach vermißt.
Orestes.
Ich möchte nicht dein Mörder und der Mutter sein;
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Ihr Blut genüge! Dir vereint zu leben, ist
Mein Wunsch, und sterbend gleiches Loos zu theilen auch.
Ich gehe, wenn mich mein Geschick nicht hier ereilt,
Mit dir nach Argos, oder sterb' ich hier mit dir.
Vernimm die Grunde: wenn die That der Artemis
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Zuwider wåre, wie gebote Phobos mir,
Das Bild in Pallas' hohe Stadt zu führen und
Dein Angesicht zu schauen? Wenn ich alles dies
Zusammennehme, hoff' ich froh die Wiederkehr.
Iphigenia.
Iphigenia in Tauris. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .