Du redest nicht, wie's klugen Männern ziemt, o Greis:
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Du meinst, Aegisthos fürchtend, sei mein muthiger
Orestes heimlich angelangt in diesem Land?
Und dann sein Haar, wie glich' es meinem Haare wohl?
Er wuchs im Ringplak, edler Våter Kind, heran;
So ward es rauher: meines blieb vom Kamme zart.
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Auch findest du bei Vielen gleiches Haar, o Greis,
Die doch von Einem Blute nicht entsprossen sind.
Der Greis.
So tritt in seiner Sohle Spur und prufe, Kind,
Ob sie mit deines Fußes Maß zusammenstimmt.
Elektra.
Wie könnte hartem Steinesgrund der Füße Spur
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Wohl eingedrückt sein? Aber war' es möglich auch :
Nie könnten doch des Bruders und der Schwester Fuß
Einander gleich sein: großer ist der månnliche.
Der Greis.
Doch wenn Orestes heimgekehrt hier stunde, hast
Du Nichts, woran du dein Geweb' erkennen magst,
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In das ich ihn einhullend einst dem Tod entriß?
Elektra.
So weißt du nicht mehr, daß ich, als Orestes floh,
Noch Kind war? Aber hatt' ich auch ein Kleid gewebt:
Wie trüg' er, damals Knabe, jezt dasselbe noch,
Wenn mit dem Leibe nicht zugleich die Kleidung wächst?
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Nein, wohl im Dunkel nahte mitleidvoll dem Grab
Ein Fremdling oder Bürger und beschor sein Haupt.
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Der Greis.
Electra. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .