Sieh, mit dem strahlenden Wagen des Vierspanns
Glänzt Helios über den Erdkreis schon,
Und die Sterne, sie fliehn in die heilige Nacht
Vor der himmlischen Glut.
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Unersteigliche Höhn des Parnassos, begrüßt
Vom erwachenden Tag, glühn schwelgend in Licht,
Das wonnig den Sterblichen leuchtet.
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Und der sonnigen Myrrhe Geduft wallt auf
Zu dem Tempelgesims;
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Und die Delpherin thront auf heiligem Stuhl,
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Und singt hellenischem Volke den Spruch,
Den stürmend Apollon ihr vorsang.
Ihr Delphier, Diener Apollons, auf!
Wallt zu den silbernen Wirbeln Kastalia's,
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Und wann ihr im Thau der krystallenen Flut
Euch badetet, eilt in den Tempel hinein;
Und zu Lauten des Heils nur weihend den Mund,
Laßt Heilsames nur die Verlangenden, die
Rathfragen den Gott,
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Von gunstigen Lippen vernehmen!
Doch ich will (damit muht' ich ja stets
Als Knabe mich schon) mit dem Lorbeerzweig,
Mit heiligem Reis an dem Tempel umher
Rein kehren die Schwell' und mit tropfender Flut
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Anfeuchten den Grund und mit meinem Geschoß
Wegscheuchen das Volk, das geflugelte, das,
Ein verheerender Schwarm,
Die geheiligten Gaben umflattert.
Denn der Mutter beraubt und des Vaters beraubt,
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Dien' ich in Andacht
Den ernährenden Hallen Apollons.
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Strophe.
Ion. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .