Und dring' ich dann, ein Fremdling, ein in's fremde Haus,
Zum kinderlosen Weibe, das bisher mit dir
Getheilt ihr Unglück, aber nun getäuscht, allein
Für sich das Schicksal tragen wird voll Bitterkeit:
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Wie mag ich hoffen, daß sie nicht mit Recht mich haßt,
Wenn ich an deiner Seite nun dasteh', und sie,
Die Kinderlose, deine Lust mit Schmerz erblickt,
Du dann, mich hassend, dich zu deinem Weibe neigst,
Mich liebend, deines Hauses Gluck und Ruhe störst? -
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| Wie manche Morde, Morde durch entseelend Gift,
| Ersannen Frauen zu der Männer Untergang!
Und außerdem beklag' ich deine Gattin, daß
Sie kinderlos hinaltert; edler Våter Kind,
Verdient sie nicht die Schande, kinderlos zu sein.
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Die Königsherrschaft aber, die man fålschlich preist,
Ist wohl von außen lockend, doch im Inneren
Voll Qualen. Wer mag selig, wer kann glucklich sein,
Der bange spåhend, ob Gewalt im Finstern schleicht,
Sein Leben hinschleppt? Lieber will ich stillbeglückt,
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Ein Mann im Volke, leben, als ein König sein,
Der sich die böse Rotte gern zu Freunden wählt,
Und vor dem Tode zagend, stets die Guten haßt.
Du sagst vielleicht: dies Alles überwiegt das Gold,
Suß ist der Reichthum! Doch den Tadel lieb' ich nicht,
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Das Gold in Hånden hutend, noch der Sorgen Qual.
Ich lob' ein harmlos Leben mir im Mittelstand.
Noch höre, Vater, welches Glück ich hier genoß.
Der Erde Schönstes wurde mir, der Muße Gluck,
Und Ueberlauses wenig: auch kein Böser trieb
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Mich aus dem Weg; und unerträglich ist es ja,
Den Plaz zu räumen, weggedrängt von Schlechteren.
Und bei Gebeten, bei Gespräch von Göttlichem
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Bedient' ich frohe Menschen, selbst von Kummer frei.
Die einen Pilger zogen ab, die kamen an,
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So daß ich neu den neuen stets willkommen war.
Und was, auch wider Willen, Wunsch der Menschen ist:
Gesez und Neigung ließen vor dem Gotte mich
Gerecht erfunden werden. Ueberleg' ich dies,
So denk' ich, Vater, besser sei es hier als dort.
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Laß mich mir selber leben; ist's doch gleiche Lust,
(Sich freun des Großen und vergnugt bei Kleinem sein.
Der Chor.
Schon sprachst du, wenn durch deine Worte denen Gluck
Bereitet wird, die meinem Herzen theuer sind.
Xuthos.
Ion. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .