Nimm diesen Jungling, kehre heim zum Land Athens,
Kreusa, sez' ihn auf den Thron der Könige;
Denn weil der Jungling aus Erechtheus' Blut entsproß,
So herrscht er billig über mein geliebtes Land.
1550
Ganz Hellas wird ihn feiern; denn das Doppelpaar
Der Söhne, das aus Einer Wurzel stammt, von ihm,
Wird dieses Landes Stammen einst den Namen leih'n
Und seinem Volke, welches wohnt um meinen Fels.
Der erste Stamm ist Geleon's; an diesen reih'n
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1555
Hopleten sich, Argaden, Vegikorer an,
Genannt von meiner Aegis. Die von diesen dann
Geboren werden, wohnen, wann die Zeit erschien,
Dereinst in Inselstädten der Kykladen und
An Meergestaden, und verleihen meinem Land
1560
Die Macht; sie werden auf den zwei Festlanden, die
Sich gegenüberliegen, ihr Gefilde baun,
In Asien und Europa, dann von dir, o Sohn,
Sich Joner nennend, leben in des Ruhmes Glanz.
Kreusa, dir und Xuthos werden Söhne noch
1565
Erbluhen: Doros; er verherrlicht einst den Staat
Der Dorer: Pelops' Insel wählt der andre sich,
Achaos, der bei Nhion auf dem Meeresstrand
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Als Herrscher waltet, und das Volk, nach ihm genannt,
Wird hoch sich rühmen, daß es seinen Namen trågt.
1570
Schon hat Apollon Alles so vollendet: er
Entband dich schmerzlos, und die Deinen wußten's nicht.
Dann als du den geboren und in Windeln ihn
Gelegt, befahl er Hermes, auf den Arm sofort
Das Kind zu raffen und hieher zu tragen, wo
1575
Er seiner wartet und es nicht verschmachten ließ.
Doch nun verschweige, daß du seine Mutter bist,
Damit sich Xuthos freuen mag des süßen Wahns,
Und du mit deinem Glucke froh heimziehst, o Frau ! !
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Lebt wohl! Nachdem ihr euch erholt aus diesen Muh'n,
1580
Verheiß' ich euch ein hochbeglucktes Erdenloos.
Ion.
Ion. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .