Doch nun soll es ruhen,
Mein Lorbeerreis, von der Arbeit:
Aus goldenem Gefässe strom' ich noch den Erdquell,
Der von Kastalia's strudelndem Born sich ergießt,
Sprenge des Wassers Flut, sundlos und rein von Schuld.
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O mog' ich, so dir zu dienen,
Niemals ablassen, o Phobos!
Und lass ich es jemals, end' es zum Heil!
Ha, sieh!
Hier schwärmen sie schon und flattern hervor
Aus dem Nest am Parnassos, die Vögel.
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Ich sag' euch, naht dem Gesims nicht,
Streift nicht an den goldenen Tempel!
Dich, Bote des Zeus, trifft unser Geschoß,
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Dich, der mit den Klauen die Kraft all' anderer Vögel besiegt!
Dort schwimmt zum Altar noch ein andrer heran,
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Ein Schwan. He! Lenkst du den schimmernden Fuß
Nicht anderswohin?
Nicht schůzt dich deines Gesangs Einklang
Mit der Cither Apolls vor meinem Geschoß!
Auf, hebe den Flug,
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Und trage mir hin zu dem delischen Teich
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(Dein Blut soll fließen, gehorchst du mir nicht!)
Die melodischen Zaubergesånge!
Wer rudert, o sieh!
Dort wieder heran mit der Fittige Schlag?
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Wohl will er ein Strohnest unter dem Sims
Für die Kinderchen baun? Dich soll
Mein schwirrender Bogen verscheuchen!
Du horst nicht? Wandre von hinnen und nist' am wirbelnden Strom des Alpheios
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Oder im isthmischen Hain, und verheere mir
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Nicht Weihegeschenk' und Hallen Apollons!
Ich scheue mich wohl, euch zu tödten:
Ihr thut ja die Stimmen der Götter den Sterblichen kund.
Doch will ich im Dienst, den die Stadt mir gebot,
Dem Apollon dienen, und stets
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Ihm huldigen, der mich ernähret.
Der Chor, in zwei Halbchöre getheilt, betrachtet die bemalten
Säulenwände der Tempelhalle.
Erster Halbchor.
Ion. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .