Ihr lieben Frau'n, wo treff' ich unsre Königin,
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Erechthens Tochter? Ueberall die ganze Stadt
Durchirrend sucht' ich ihre Spur und fand sie nicht.
Der Chor.
Was gibt es, mein Genosse? Welcher Eifer hat
Die Füße dir beflügelt? Was verkundest du?
Der Diener.
Man spåht nach uns; des Landes Oberhaupter sind
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Ihr auf den Fersen, drohen Tod durch Steinigung.
Der Chor.
Was sagst du? Weh mir! Also hat man's wohl entdeckt,
Daß wir dem Jungling heimlich Mord bereiteten?
Der Diener.
Gewiß; und nicht am lezten trifft die Strafe dich.
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Der Chor.
Wie kam zu Tage, was geheim gesponnen ward?
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Der Diener.
Wohl fand das Unrecht schwacher als. das Recht der Gott,
Und nicht entweihen will er sich durch solche That.
Der Chor.
Wie ging es? Knieend flehen wir: verkund' es uns!
Denn wenn wir's wissen, wird der Tod uns süßer sein,
Sei's daß wir sterben oder schau'n der Sonne Licht.
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Der Diener.
Nachdem Kreusa's Gatte sich von Phobos' Haus
Entfernt und seinen neuen Sohn zum Mahl geführt,
Zum Opfer, das er Göttern froh bereitete:
Ging Xuthos dahin, wo der bacchische Feuerglanz.
Des Gottes zuckt, um Dionysos' Doppelfels
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Mit Blut zu nezen, weil er wiedersand den Sohn,
Und sprach zu diesem: „Bleibe du und laß ein Belt
Erhöh'n, ein großes, durch die Kunst der Zimmerer.
Ich opfre nun den Zeugungsgåttern; såum' ich dir
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zu lang, den Freunden werde doch das Mahl bestellt!"
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Ion. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .