Den Himmel trågt, der Götter alten Siz, entsproß
Aus einer Göttin Schooße Sie, die mich gebar,
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Den Hermes, der sich Diener nennt des höchsten Zeus.
Ich kam zum Delpherlande, wo im Mittelraum
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Der Erde thronend Phobos singt den Sterblichen,
Allzeit enthullend Gegenwart und Künftiges.
Es liegt in Hellas eine nicht ruhmlose Stadt,
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Benannt von Pallas, die mit goldner Lanze prangt;
Dort zwang Apollon mit Gewalt Kreusen einst,
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Erechthens Kind, zur Liebe, wo die nördlichen
Felshoh'n an Pallas' Hügel sich in Atthis' Land
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Erheben; Makrå nennen sie die Herrn Athens.
Doch unbemerkt dem Vater (so verhångt's der Gott)
Trug sie des Leibes Burde. Da die Stunde kam,
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Gebar Erechtheus' Tochter einen Sohn daheim,
Und bringt zur selben Höhle, wo der Gott sich ihr
Gesellt, das Kindlein, sezt es wie zum Sterben aus
In eines hohlen Körbchens wohlgewölbtem Rund,
Und übt den Brauch der Ahnen und des Erdensohns,
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Des Erichthonios. Diesen gab Zeus' Tochter einst,
Nachdem sie schůzend ihm gesellt ein Schlangenpaar
Als Lebenshuter, an Agraulos' Tochter hin,
Um sein zu wahren; darum ist es noch Gebrauch
Der Erechthiden, ihre Kinder aufzuziehn
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Geschmuckt mit goldnen Schlangen. Auch wand ihren Schmuck
Um's Kind die Jungfrau wie zum Tod und schied von ihm.
Und bittend sprach mein Bruder Phobos so zu mir:
Du Lieber, auf! zum erdentsprossnen Volk Athens,
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Des stolzen, eile, kennst du doch der Göttin Stadt;
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Dort nimm das neugeborne Kind aus hohler Kluft
Samt seinem Korb, in seine Windeln eingehullt,
Und bring's zu meinem Sehersiz in Delphi's Stadt,
Und leg' es hier vor meines Hauses Schwelle hin.
Das Andre (mein ja, wiſſe das, ist dieses Kind,)
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Will ich bestellen. Meinem Bruder Lorias
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Willfahrend, nahm ich jenen Weidenkorb und trug
Ihn fort, und legt' am Boden dieses Heiligthums
Den Knaben nieder, offnet' auch sogleich des Korbs
Gewundnen Deckel, daß der Knabe sichtbar sei.
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Ion. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .