Euripides The Suppliant Maidens 881

Johann Jakob Christian Donner (Translator)

Hippomedon, der dritte, war von dieser Art: 1
Als Knabe schon verlangt er nicht den Lüsten sich
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Der Musen zuzuwenden, nicht der Weichlichkeit;
Das Land bewohnend, übt' er sich in hartem Dienst,
Zog gern zu mannlich tapfrer That, zur Jagd hinaus,
Handhabte Pfeil und Bogen, freut' an Nossen sich,
Und rang dereinst ein Segen seiner Stadt zu sein.
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Der vierte war der Jägerin Atalanta Sohn,
Der Jungling Parthenopdos aus Arkadia,
Im Glanz der Schönheit strahlend, der, zum Inachos
Gekommen, großgezogen ward in Argolis.
Dort war er, wie's dem fremden Eingewanderten
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Geziemte, Keinem låstig, nicht ein Feind der Stadt,
Kein wüster Zanker, was den Eingeborenen
Und was den Fremdling überall so widrig macht.
Im Kampfgewuhle schirmt' er, wie der Heimische,
Das Land von Argos, freute sich, war unsre Stadt
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Im Glück, und wann's ihr übel ging, empfand er Schmerz.
Geliebt von Vielen, und wie viel der edelsten
Argeierfrauen! hielt er sich von Sünde rein.
Kurz will ich Tydeus' hohes Lob verkündigen. 2
Er glänzte nicht in Worten; nur in Waffen kühn
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Und wohlerfahren, sann er viel Gescheidtes aus.
Meleagros, seinem Bruder, nicht an Geiste gleich, 3
Erwarb er gleichen Namen durch des Speeres Kunst,
Und fand der Muse volles Spiel im Sturm der Schlacht.
An Ehrbegierde war er reich; sein hoher Sinn 4
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Ward mehr in Thaten als in Worten offenbar.
Nach dem, o Theseus, was ich sprach, erstaune nicht,
Daß Die vor Kadmos' Thürmen nicht den Tod gescheut.
Denn Scheu vor Bösem pflanzt in's Herz die weise Zucht,
Und jeder Hochgesinnte, der die Tugend übt,
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Errothet, feig zu heißen; denn die Tapferkeit
Ist lehrbar, wie man Vieles, was es nicht gewußt,
Bu sagen und zu hören auch dem Kinde lehrt.
Doch was erlernt ward, pflegt man bis in's Alter fest
zu halten. Darum bildet, zieht die Kinder wohl!
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The Suppliant Maidens. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .

Current edition Experimental

German (J. J. C. Donner, 1852; OCR review) (OCR draft) (German) (Euripides. Deutsch in den Versmaßen der Urschrift. Volume 3, Heidelberg: C. F. Winter, 1852. Harvard OCR compared with an independent BSB copy. Native Donner verse citations, Murray reference cards, explicitly located notes and page facsimiles. Unresolved OCR, verse divisions, unlocated notes and printed errata are documented in the source review.)

Provisional text from uncorrected OCR; expect errors.

Editions (1)
Ἱκέτιδες Perseus (Euripides. Euripidis Fabulae, Vol. II. Murray, Gilbert, editor. Oxford: Clarendon Press, 1913. (Reprinted 1921-1962)) — 837-954 focus
Translations (2)
The Suppliants Perseus (Euripides. The Plays of Euripides, Vol. I. Coleridge, Edward P., translator. London: George Bell and Sons, 1906.) — 837-950 focus
The Supplicants (OCR draft) Experimental (The Supplicants. Robert Potter's English verse translation, first published in 1781–1783; text from the 1808 Oxford printing.)

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Notes on the current edition

The Suppliant Maidens

1. [OCR note; compare the printed page.] Hippomedon, der Sohn des Aristomachos, wohnte in Argolis am Quell Lerna. Compare printed p. 307
2. [OCR note; compare the printed page.] Tydeus, Sohn des Deneus, Vater des Diomedes, war Beherrscher der Stadt Kalydon in Netolien. Compare printed p. 307
3. [OCR note; compare the printed page.] Meleagros, der Bruder des Lydeus, ist berühmt durch die Erlegung des kalydonischen Ebers. Compare printed p. 307
4. [OCR note; compare the printed page.] L. φιλότιμον ἦθος πλέσιος, δ. ἱ. πλέσιος τὴν φιλοτιμίαν. 〃 901. Ε. κακός κεκλῆσθαι. Compare printed p. 307