Was hört' ich Weherufen, was der Brüste Schlag,
Was Todtenklagen aus der Göttin Heiligthum
Erschallen? Unståt zagend treibt die Furcht mich auf,
Ob nicht der Mutter Leid geschah, nach welcher ich
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Ausgehe, weil sie lange schon von Haus verzieht.
Ha, was ist das?
Ein neuer Anlaß bietet sich zur Rede mir.
Die greise Mutter sizt am Opferherd, um sie
Viel fremde Frauen, welche nicht durch Eines nur
Ihr Leid verkunden; denn von grauen Wimpern rollt
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Die Zahre schmerzvoll auf den Grund, auch schoren sie
Die Locken, ihre Glieder hüllt kein Festgewand.
Was ist es, Mutter? Dir geziemt, es kundzuthun,
Und mir, zu hören; sicher ist ein Leid geschehn.
Aethra.
Du siehest hier die Mütter jener Sohn', o Kind,
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Die jungst an Kadmos' Thoren all' erschlug das Schwert,
Der sieben Feldherrn. In der Hand Delzweig', umringt
Mich ihre Schaar im Kreise, wie du siehst, o Sohn.
Theseus.
Wer ist der Mann am Thore, der so kläglich stöhnt?
Aethra.
Adrastos, wie sie sagen, Herr von Argolis.
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Theseus.
Und hier um ihn die Knaben? Seine Kinder wohl?
Aethra.
Nein, Söhne jener Fürsten, die der Krieg erschlug.
Theseus.
Warum zu Theseus kamen sie als Flehende?
Aethra.
Ich weiß warum; doch diese sagen dir's, o Kind.
(auf Adrastos und den Chor deutend).
(zu Adrastos).
Theseus
Adrastos.
The Suppliant Maidens. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .