Ihr Weiber, wo ist Hekabe, die alle Fraun
Und alle Männer weit besiegt an Ungemach ?
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Ja, wahrlich Niemand wird den Kranz entreißen ihr.
Chor.
Was will des Unglücks Jammerruf, Unselige?
Denn deine Trauerkunden ruh'n ja nimmermehr.
Sklavinn.
Dies Leiden bring' ich Hekabe'n: ein frohes Wort
Tint aus der Menschen Mund nicht leicht im Ungemach.
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Chor.
Nun, dort ja tritt sie eben aus dem Zelt hervor;
Für deine Botschaft kommt sie ganz gelegen her.
Sklavinn.
Du Jammervolle, mehr noch, als ich sagen kann!
Verloren, nicht mehr bist du, zwar im Lichte noch;
Hin, ohne Kinder und Gemahl und Vaterland!
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Hekabe.
Nichts Neues sagst du; dieses Grause weiß ich schon.
Was aber bringst du mir daher Polyxena's
Leichnam? Es hieß doch, daß für ihre Beerdigung
Im Heer Achaia's jede Hand geschäftig sei.
Sklavinn.
Sie weiß von Nichts; um ihre Tochter jammert sie:
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Vom neuen Ungemache kommt ihr Nichts zu Sinn.
Hekabe.
Ich Arme, wehe! Bringst du da vielleicht das Haupt
Der gottbetrauten Seherinn Kassandra mir?
Sklavinn.
Du nennst die Lebende; um den Todten weinst du nicht:
Betrachte denn des Todten unverhüllten Leib,
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Ob dir es unerwartet dunkt und wunderbar.
Hekabe.
Hecuba. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .