Laut rief man Beifall; auch befahl den Jünglingen,
Sie loszulassen, Agamemnon's Herrscherwort.
Sobald die Jungfrau dies Gebot der Fürsten hört,
Nahm sie von hoher Schulter ihr Gewand sofort,
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Und streift' es bis zum Nabel und zur Hüft' hinab,
Und zeigte Hals und Busen, wie ein gottliches
Gebild, so reizend, senkt ein Knie zur Erde dann,
Und sprach von allen Worten dies hochherzigste:
„Sieh her, o Jungling! Wünschest du in meine Brust
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Den Stahl zu bohren, bohre: wenn in meinen Hals -
Wohl: auch die Kehl hier ist gefaßt auf deinen Stoß."
Er, wollend und nicht wollend, denn sie jammert' ihn,
Er trennt des Athems Röhren ihr mit scharfem Stahl;
Des Blutes Strome flossen: sie, im Sterben auch,
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Trug viele Vorsicht, hinzusinken, wie's geziemt,
Zu bergen, was die Scham verbirgt des Mannes Blick.
Als sie den Geist aushauchte nach dem Todesstoß,
Sann jeder Mann des Heeres auf ein andres Werk:
Die Einen warfen Blåtter auf die Todte hin
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Aus vollen Hånden; Andre, Ståmm' aus Fichtenholz
Hertragend, thürmten die Scheiter: wer nicht trug, vernahm
Von Andern, welche trugen, wohl dies herbe Wort:
„Du stehest hier, Herzloser, hast du kein Gewand
Für solche Jungfrau, keinen Schmuck in deiner Hand?
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Nicht sie beschenken willst du, die so großgesinnt,
So muthig hinstarb?"
Dies zu melden hab' ich dir
Von deiner Tochter: du, so sehr vor allen Fraun
Durch Kinder glucklich, bist die Unglückseligste.
Chor.
Ein grauses Leid brach über Priamos' edeln Stamm
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Und meine Stadt her: so verhängt es Götterschluß.
Hekabe.
Hecuba. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .