Die Thrån' entlocken willst du mir nochmals, o Frau,
Um deine Tochter: denn bericht' ich ihr Geschick,
Thrånt mir das Auge, wie am Grabe, da sie starb.
Das Heer Achcia's war vereint in voller Zahl,
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Zu deiner Tochter Morde dicht ums Grab geschaart.
Da nahm Achilleus' Sohn die Hand Polyxena's;
Den Hügel führt' er sie hinauf,
ich stand ihm nah, -
Und auserkorne Jungling' aus Achaia's Heer,
3u hemmen deines Kindes Flucht, begleiten ihn.
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Nun nahm Achilleus' edler Sohn in seine Hand
Den vollen goldnen Becher, goß Trankopfer aus
Dem hingeschiednen Vater, und bedeutet mir,
Dem ganzen Heer Stillschweigen anzukündigen.
Ich, ihm zur Seite stehend, rief in's Volk hinein:
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„Seid still, Achaier! Stille walt' im ganzen Heer!
„Seid ruhig! Schweiget!" Und die Menge stand verstummt.
Er sprach: „des Peleus Språkling, du mein Vater, nimm
Von meiner Hand dies Opfer, dies versohnende,
Das Todte lockt vom Hades; komm, das dunkle Blut
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Der reinen Jungfrau trinke, das wir spenden dir,
Ich und das Heer von Argos: sei uns gnädig nun,
Und laß die Zügel und die Tau' am Steuer uns
Der Schiffe losen; glucklich laß aus Ilion
Uns wiederkehrend, alle sehn das Vaterland!"
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So rief er, und es flehte mit das ganze Heer.
Und bei dem Griffe faßt' er dann sein goldnes Schwert,
Und aus der Scheide zog er's; und die blühende
Jungfrau zu fassen, winkt' er nun den Jünglingen.
Doch als sie das bemerkte, sprach sie dieses Wort:
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„Ihr Sohn' Achaia's, die verheert die Troërstadt!
Ich sterbe willig: Keiner leg' an mich die Hand;
Denn meinen Nacken biet' ich dar mit frohem Muth.
Last mich, die Freie, ledig, bei den Göttern! daß
Ich als die Freie sterbe: denn im Todtenreich
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Sklavinn zu heißen, schämt die Königstochter sich."
Hecuba. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .