Zudem vernimm nun, wie verrucht du noch erscheinst.
Du mußtest, warst du anders Freund der Danaër,
Das Gold, (du hast es selber sein, nicht dein, genannt)
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Den Armen geben, die so lange Zeit bereits
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Auf fremder Erd' umirrten, fern vom Vaterland.
Du aber willst auch jezo nicht aus deiner Hand
Es lassen, und behältst es noch voll Troz daheim.
Ja, wenn du, wie's dir ziemte, meinen Sohn erzogst,
Und ihn erhieltest, krönte dich ein schöner Ruhm:
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Im Ungemache wird erprobt ein edler Freund;
In guten Tagen findet sich der Freund von selbst.
Und wenn du arm geworden, und er blüht' im Glück;
Ein großer Schaz noch wäre dir mein Knabe dann.
Nun hast du keinen Freund an ihm; verblichen ist
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Der Glanz des Goldes; deine Kinder sind dahin;
Du bist des Unglücks armer Sohn, - Agamemnon, dir,
Dir sag' ich: wenn du diesem hilfst, erscheinst du schlecht;
Denn keinen Frommen, Keinen, der den Freunden sich
Als treuen, biedern Freund erprobt, beschůzest du:
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Ja, thust du dieses, sag' ich, daß der Frevel dich
Erfreue: doch nicht schmåhen will ich meinen Herrn
Chor.
wie so reichen Stoff gewährt den Sterblichen
Bu guten Worten immerdar die gute That!
Agamemnon.
zu richten über fremdes Leid, fällt schmerzlich mir;
1205
Doch muß ich wohl: denn Schande wär' es, wenn ich das,
Wozu ich einmal mich erbot, verweigerte.
So höre denn: erschlagen hast du deinen Gast,
Nicht mir zuliebe, glaub' ich, noch den Danaërn,
Nein, um des Goldes Herr zu sein in deinem Haus.
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Verstrickt in Ungluck, sagst du, was dir frommen mag.
Den Freund zu morden, dünkt vielleicht ein Kleines euch,
Doch uns, Achaia's Sohnen, scheint es frevelhaft.
Wie wär' ich also tadellos, entband' ich dich
Von Schuld? Ich kann es nimmer. Weil du Schåndliches
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Zu sån vermochtest, arnte nun auch Widriges
Polymestor.
Hecuba. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .