Wohl, Agamemnon, sollte bei den Sterblichen
Die Zunge niemals mehr vermogen als die That.
Wenn Einer Gutes übte, sprech' er Gutes auch,
Und that er Boses, set die Red' unmächtig stets,
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Und nicht vermögend, Uebles gut zu nennen je.
Die solches gründlich lernten, nennt man weise wohl;
Doch bis zum Ende können sie nicht weise sein,
Und gehen unter; Keiner noch entfloh der Schmach.
Mit diesen Worten redet' ich bisher zu dir:
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Nun geh' ich wider diesen, und erwieder' ihm.
Du sagst, um Hellas nicht zu mühn in neuer Noth,
Wegen Agamemnons, habest du mein Kind entseelt.
Doch wird mit Hellas Volke, du Verruchtester,
Ein Stamm Barbaren nimmermehr befreundet sein,
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Und kann es niemals werden. Wem zu Gunsten denn
Bewiesest du den Eifer? Trieb ein Eidam dich,
Ein Blutsverwandter? Oder war's ein andrer Grund?
Sie möchten wiederkehrend euch der Felder Saat
Bertreten? Wo war' Einer, der das glaubte dir?
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Wenn du die Wahrheit sagen willst, es war das Gold,
Ja, deine Habsucht war es, die mein Kind erschlug.
Denn sonst erkläre dieses! wie, da Troja noch
Im Glücke war, noch Wall' umgaben unsre Stadt,
Mein Gatte lebte, Hektor kühn die Lanze schwang,
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Was hast du da nicht, war es dir um Hellas Gunst
Zu thun, den Knaben, der in deinem Hause war,
Ermordet, oder lebend zugeführt dem Heer?
Nein, als des Glückes Sonne nicht mehr lächelt' uns,
Und Rauch verkundete, daß der Feind die Stadt gewann,
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Erschlugst du jenen, welcher kam zu deinem Heerd?
Hecuba. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .