Euripides Andromache 147

Edward P. Coleridge (Translator)

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Andromache. Euripides. Edward P. Coleridge (Translator). London. 1891.

Sponsored by Perseus Project, Tufts University.

Funding provided by Tufts University.

Current edition Perseus

Andromache (English) (Euripides. The Plays of Euripides, Vol. II. Coleridge, Edward P., translator. London: George Bell and Sons, 1891.)

Editions (1)
Ἀνδρομάχη Perseus (Euripides. Euripidis Fabulae, Vol. I. Murray, Gilbert, editor. Oxford: Clarendon Press, 1902.) — 147 focus
Translations (2)
Andromache (OCR draft) Experimental (Andromache. Robert Potter's English verse translation, first published in 1781–1783; text from the 1808 Oxford printing.)

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German (J. J. C. Donner, 1845; OCR review) (OCR draft) Experimental (Euripides. Deutsch in den Versmaßen der Urschrift. Volume 2, Heidelberg: C. F. Winter, 1845. Harvard OCR compared with an independent BSB copy. Native Donner verse citations, Murray reference cards, explicitly located notes and page facsimiles. Unresolved OCR, verse divisions, unlocated notes and printed errata are documented in the source review.) — 147 focus
Den Glanz des goldnen Schmuckes, der mein Haupt umgibt,
Und diese bunten Leibgewand', ich habe sie
Nicht aus Achilleus' oder Peleus' Hause mir
Als Erstlingsgaben einer Braut hiehergebracht;
Nein, schon im Spartiatenland Lakonia
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Verehrte sie Menelaos, unser Vater, uns
Mit großem Mahlschaz, daß ich wohl frei reden darf.
Euch, Frauen, sag' ich dieses als Erwiederung:
(sie wendet sich an Andromache)
Doch du, die Sclavin, die des Krieges Speer gewann,
Willst uns vertreiben, Herrin hier im Hause sein;
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Berückt von deinen Zaubern, haßt mein Gatte mich;
Durch deine Kunst' unfruchtbar, schwindet mir der Leib:
Denn stark in solchem Treiben ist in Asia
Der Geist der Frauen; aber ich verwehre dir's,
Und helfen soll dir dieses Haus der Thetis nichts,
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Und nichts Altar und Tempel; sterben mußt du mir.
Wenn eine Gottheit, wenn ein Mensch dich retten will,
Mußt du den alten Herrscherstolz ablegen, mußt
- Demüthig niederfallen, mir an's Knie geschmiegt,
Und meine Wohnung scheuern, und aus goldenen
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Gefässen sprengen mit der Hand Acheloos' Flut, 1
Und, wo du weilst, erkennen; denn nicht Hektor ist,
Noch Priamos, nicht Troas, sondern Hellas hier. 2
Doch, Arme, so weit führte dich dein Unverstand,
Du freist den Sohn des Vaters, der den Gatten dir
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Gemordet, ohn' Errdthen, und des Mörders Sohn
Gebierst du Kinder. Solches ist Barbarenbrauch:
Der Vater freit die Tochter, und die Mutter freit
Der Sohn und Brüder Schwestern, und es morden sich
Die Liebsten; dieses Alles wehrt euch kein Gesez.
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Uns das zu bringen, hute dich; es ziemt ja nicht,
Daß Einem Mann zwei Frauen unterthänig sind;
Nein, gerne låßt an Eines Weibes Liebe sich
Genügen, wer nicht wohnen will im Ungemach.

Notes on the current edition

Andromache

1. i.e. the Chorus.
2. Nauck, on the authority of Stobaeus, reads θηλείας φρενός for θηλειῶν ἔφυ.