Die Kluge hass' ich; nimmermehr dunk Eine sich
In meinem Hause klüger, als dem Weibe ziemt.
Denn ofter pflanzt die Liebesgottinn Hinterlist
In diese Klugen; doch das unerfahrne Weib
Låst keine Thorheit üben ihr beschränkter Geist.
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Auch keine Sklavinn sollt' hinein zum Weibe gehn;
Mit stummen Thieren sollten sie zusammensein,
Damit sie Niemand hätten anzureden mehr,
Noch ihnen Jemand wiederum antwortete.
Nun sinnen Boses drinnen aus die bosen Fraun,
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Und aus dem Hause tragen's dann die Sklavinnen.
So kamst auch du mir, locktest mich, fluchvolles Weib,
Daß ich des Vaters reines Bett entheilige.
Mit Wasserfluten will ich das abwaschen mir,
Die Dhren nezend. Wie vermocht ich schlecht zu sein,
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Der, solches auch nur hörend, nicht für rein sich hålt?
Doch wisse, Weib: dich rettet meine Frömmigkeit.
Denn band mich Ahnungslosen nicht der Götter Eid;
Mich hielte Nichts, es meinem Vater kundzuthun.
Nun geh' ich aus dem Hause, während außer Lands
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Theseus sich aufhält, aber halte rein den Mund.
Doch mit dem Vater komm' ich heim und werde sehn,
Wie ihr ihn anblickt, du und deine Königinn.
Erkannt, gekostet hab' ich deinen frechen Sinn.
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Tod über euch! Ich werde niemals satt, die Fraun
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Zu hassen, sag' auch Einer, daß ich eifre stets:
Denn stets betreiben Boses wohl die Frauen auch.
So lehre sie denn Einer weise Mäßigung,
Wo nicht, vergonn' er, ewig sie zu schmähen, mir!
Gegenstrophe.
Amme.
Hippolytus. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .