Euripides Medea 184

ed. Gilbert Murray

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Medea. Euripides. ed. Gilbert Murray. Oxford. 1902.

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Current edition Perseus

Μήδεια (Greek) (Euripides. Euripidis Fabulae, Vol. I. Murray, Gilbert, editor. Oxford: Clarendon Press, 1902.)

Translations (3)
Medea Perseus (Euripides. The Plays of Euripides, Vol. I. Coleridge, Edward P., translator. London: George Bell and Sons, 1906.) — 184 focus
Medea (OCR draft) Experimental (Medea. Robert Potter's English verse translation, first published in 1781–1783; text from the 1808 Oxford printing.)

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German (J. J. C. Donner, 1841; OCR review) (OCR draft) Experimental (Euripides. Deutsch in den Versmaßen der Urschrift. Volume 1, Heidelberg: C. F. Winter, 1841. Harvard OCR compared with an independent BSB copy. Native Donner verse citations, Murray reference cards, explicitly located notes and page facsimiles. Unresolved OCR, verse divisions, unlocated notes and printed errata are documented in the source review.) — 184 focus
Gehn will ich nach ihr: wohl fürcht' ich, mir folgt 1
Die Gebieterinn nicht;
Doch nehm' ich es dir zu Gefallen auf mich.
190
Zwar stiert sie so wild mit der Löwinn Blick,
Die Junge gebar, auf die Sklavinnen hin,
Wenn eine sich naht und ein Wort vorbringt.
Mit Recht wohl nenntest du mir das Geschlecht,
Das früher gelebt, unweis und verkehrt:
195
Sie haben Gesang bei frohlichem Mahi,
Bei Tänzen und Hochzeitsesten erdacht,
Und das Leben erfreut mit den Tonen der Lust;
Doch Niemand hat noch den schrecklichen Gram
Mit der Saiten, des Lieds vielstimmigem Klang
200
Zu verbannen gelehrt: drum rafft das Geschick
In verheerendem Tod die Geschlechter dahin.
Wohl wår' es Gewinn, wenn jegliches Leid
Uns heilte das Lied: doch wozu frommt
Bei frohlichem Festmahl uns der Gesang?
205
Denn die Herzen der Menschen vergnügen sich schon
An der lockenden Fülle des Mahles.
(cilt in's Haus.) Schlußgesang.