Das Loos der Gattinn, Freunde, dünkt glückseliger
Mir als das meine, wenn es auch nicht also scheint;
Denn nie berühren wird hinfort ein Leiden sie,
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Und mancher Trübsal wurde sie ruhmvoll entrückt.
Ich, nicht bestimmt zu leben, überschritt mein Ziel,
Und leb' ein traurig Leben; nun erkenn' ich es.
Wie werd' ich's tragen, einzugehn in dieses Haus?
Wen werd' ich hier anreden, und von wem begrüßt,
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Wird mir der Eingang frohlich sein? Wo soll ich hin?
Die Dede drinnen, treiben wird sie mich hinaus,
Sobald ich leer der Gattinn Lager sehe, leer
Die Stätten sehe, wo sie saß, im Hause rings
Staubvoll den Boden; wenn an's Knie die Kinder sich
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Mir klammern, sie beweinend, und der Diener Schaar
Beklagt die Herrinn, die das Haus verloren hat.
So wird es stehn im Hause. Draußen quålen mich
Der Weiber volle Schaaren und Thessalia's
Gereifte Jungfraun; denn ertragen kann ich's nicht,
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Die Mitgespielen meiner Frau fortan zu sehn.
Und Einer, der mir übel will, sagt also wohl:
,,Seht hier den schändlich lebenden, der den Tod gescheut,
Und seine Gattinn opfernd aus Feigherzigkeit,
Entflohn dem Hades; und er glaubt ein Mann zu sein,
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Und haßt die Weltern, weil er selbst nicht sterben will?"
Solch einen Leumund werd' ich noch zum andern Leid
Erfahren. Freunde, was gewährt das Leben mir,
Wenn båser Ruf, ein boses Schicksal mich verfolgt?
Strophe 1.
Chor.
Alcestis. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .