Schon viele Fremde sah ich und aus manchem Land
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In's Haus Admetos' kommen, die bedienend, ich
Auftrug die Mahlzeit; aber keinen schlimmern noch,
Als diesen Fremdling, nahm ich auf an unserm Heerd.
Er trat, obwohl er unsern Herrn in Trauer sah,
Herein, und trozig schritt er durch das Thor daher.
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Die dargebotnen Gastgeschenke nahm er dann,
Vom Leide hdrend, keineswegs bescheidentlich,
Und wenn wir was nicht brachten, trieb er uns darum.
Den Epheubecher faßt er drauf mit seiner Hand,
und trinkt der schwarzen Reben unvermischten Saft,
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Bis ihn des Weines aufgestiegne Glut erhizt.
Mit Myrtenzweigen kränzt er dann die Stirne sich,
Und brüllte wild auf; nun erscholl ein doppelt Lied.
Denn unbekümmert um das Leid, das dieses Haus
Betroffen, sang er, und wir Diener jammerten
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Um unsre Fürstinn; doch dem Fremdling zeigten wir
Kein feuchtes Auge: so gebot Admetos uns.
Und nun bewirth' ich im Palast den Fremden da,
Der wohl ein Straßenräuber ist, ein schlauer Dieb.
Sie hat das Haus verlassen, und ich folgte nicht,
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Noch streckt' ich aus die Hände, noch bejammerte
Die Königinn, die mir und Allen Mutter war
Im Hause; tausend Uebel wehrte sie von uns,
Des Mannes Zorn erweichend. Hass ich also nicht
Mit Recht den Fremdling, der in solchem Leide kam?
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Herakles.
Alcestis. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .