Weh, daß ich, Fürst Admetos, dich so trauernd fand!
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Admetos.
In welcher Absicht redest du mir dieses Wort?
Herakles.
An andrer Gastfreund' Heerde will ich weiter ziehn.
Admetos.
Mitnichten! Komme solches Leid nicht über mich!
Herakles.
Leicht ist ein Fremder låstig bei dem Trauernden.
Admetos.
Todt sind die Todten: gehe denn in's Haus hinein.
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Herakles.
Unziemlich war es, schmaust' ich bei dem Weinenden.
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Admetos.
Gesondert sind die Hallen, wo du wohnen wirst.
Herakles.
Entlaß mich, und ich danke dir's noch tausendmal.
Admetos,
Zu keines Andern Heerde darfst du ziehen mir.
(zu einem Diener.)
Geh du voran, die Fremdenhallen außerhalb
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Des Hauses öffnend, und befiehl den Schaffnern dort,
Der Speisen Meng' ihm aufzutragen; schließt sodann
Die Mittelthüren: nimmer soll ein schmausender
Gastfreund die Klage hören, die zur Trauer stimmt.
(Herakles ab mit dem Diener.)
Chor.
Was thust du? Da dich solches Leid umfangen hålt,
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Bewirthest du die Fremden? Was, Herr, rasest du?
Admetos.
Hått' ich den Fremdling, als er kam, von Stadt und Haus
Hinweggetrieben, hättest du mich mehr gelobt?
Nein, wahrlich; denn um nichts geringer wäre ja
Mein Leid gewesen, aber ich ungastlicher.
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Und bei den andern Uebeln wår' auch dieses noch:
Unhold den Fremden würde rings mein Haus genannt.
Den besten Gastfreund aber find' ich selbst an ihm,
Gelang' ich einst in Argos wasserloses Land.
Chor.
Was also hast du dein Geschick verheimlicht ihm,
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Der dir ein Freund gekommen, wie du selber sagst?
Admetos
Er håtte niemals mir das Haus betreten, Freund,
Wår' ihm bekannt geworden, welches Leid mich traf.
Und Mancher achtet mich darum für thöricht wohl,
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Und wird mich schelten; aber ich verstand es nie,
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Hinauszuweisen und zu schmähn den fremden Mann.
Strophe 1.
Chor.
Alcestis. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .