Als nun jene dieß hörten, senkten die Meisten ihre Schilde
und hoben die Hände in die Höhe, zum Zeichen, daß sie annähmen,
was der Herold ausgerufen. Nun ruhten die Waffen, und es traten
zu einer Unterredung zusammen Kleon und Demosthenes und von
jener Seite Styphon, Sohn des Pharax; denn von den früheren An-
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führern war der erste. Namens Epitadas, gefallen, und der Hippa-,
gret ^), der zum Ersatzmann gewählt war, lag für todt gehalten
unter den Gebliebenen, obgleich er noch lebte, und als dritter war
nach dem Gesetze eben jener gewählt worden, um das Kommando zu
übernehmen, wenn den Andern etwas Menschliches zustieße.
Styphon nun und die Seinigen sagten, sie wollten durch den Herold bei
den Lakedämoniern aus dem Festland fragen lassen, was sie thun
sollten. Und jene nun sandten zwar selbst keinen Herold ab, sondern
die Athener riefen solche vom Festland, und nachdem zwei oder drei
Mal hinüber und herüber gefragt worden war, brachte der Mann,
welcher zuletzt von den Lakedämoniern auf dem Festland herüber kam,
den Entscheid, sie sollten für sich selbst einen Entschluß fassen, aber
ihre Ehre dabei wahren. Diese beriethen sich also unter einander
und übergaben dann ihre Waffen und sich selbst. Denselben Tag
noch und die folgende Nacht hielten die Athener sie in Gewahrsam,
Tags daraus aber errichteten sie ein Siegeszeichen aus der Insel,
bereiteten Alles zur Rückfahrt vor und vertheilten die Gefangenen zur
Verwahrung an die Schiffskapitäne; die Lakedämonier aber schickten
einen Herold um ihre Todten und holten sie dann ab.