Er aber merkte ihre Absicht und befahl seinen dreihundert
Mann, den Hügel, welchen er vornehmlich besetzen zu müssen glaubte,
im Laufund ausgelöster Ordnung, so schnell Jeder könne, zu ersteigen
und die schon gegen denselben anrückenden Barbaren wo möglich
herabzuwerfen, ehe noch die zu ihrer Umzingelung bestimmte Mann-'
schast heranrücke. Diese nun stürmten den Hügel hinauf und warfen
die oben Stehenden, so daß das hellenische Heer seinen Marsch nach
demselben leichter fortsetzen konnte; denn die Barbaren waren durch
ihre Vertreibung von der Anhöhe in Schrecken versetzt worden und
folgten ihrem Marsche nicht weiter, zumal sie auch jene schon auf den
Grenzen angekommen und in Sicherheit glaubten. Brasidas aber,
nachdem er erst die Höhen erreicht hatte, marschirte nun in größerer
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Sicherheit weiter und gelangte noch desselben TagS auf dem Gebiete,
des Perdjlk.is zuerst nach Anissa. Seine Soldaten, selbst erzürnt
über den voreiligen Rückzug der Makedonier, wann sie unterwegs
deren Nindcrgespanne antrafen oder herausgefallene Gepäckstücke, wie.
eS ja bei einem nächtlichen Rückzug, den der Schreck veranlaßt hat,
nothwendig vorkommen muß, so spannten sie jene auS und hieben sie
nieder, und eigneten sich diese als gute Beute an. Diese Vorfälle
waren die erste Veranlassung, daß Perdikkas den Brasidas seitdem
als seinen Feind ansah und von da an gegen die Peloponnesier
einen Haß hegte, der seinen Absichten und seinem Verhältnisse zu den
Athenern durchaus nicht entsprechend war; und im Widersprüche mit
dem, was seine dringendsten Vortheile geboten, trachtete er, sich so
geschwind als möglich mit Athen auszusöhnen und die Peloponnesier
sich vom HalS zu schaffen.