der oligarchischen Partei und allen, die mit dazu gehört, so
gleich zu Leibe, standen davon aber dann doch wieder ab, als
man sich von unparteiischer Seite ins Mittel legte und sie
eines Bessern belehrte, damit es bei der bedrohlichen Nähe
der feindlichen Flotte kein Unglück gäbe. Darauf aber erklärten
sich Thrasybulos, Lykos' Sohn, und Thrasylos, die schon bis
her an der Spitze der Bewegung gestanden hatten, nunmehr
in Samos offen für die Demokratie und verpflichteten das ganze
Heer, insbesondere auch die Anhänger der Oligarchie durch
einen feierlichen Eid, einmütig für die Herstellung der demokra
tischen Verfassung einzustehen, den Krieg gegen die Peloponne
sier eifrig fortzusetzen und die Vierhundert als Feinde anzusehen,
sich auch auf keinerlei Verhandlungen mit ihnen einzulassen.
Denselben Eid leisteten auch alle erwahcsenen Samier, und die
Truppen und die Samier verbanden sich, gemeinsame Sache
zu machen und von nun an alle Gefahren miteinander zu teilen,
überzeugt, daß ihnen nichts anderes übrigbleibe und sie beide
verloren sein würden, wenn die Vierhundert oder die Feinde
in Milet die Oberhand behielten.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Theodor Braun (Translator). Leipzig. 1917.
Sponsored by University of Leipzig.
Funding provided by European Social Fund Saxony.