zehn andere Schiffe und fuhren damit nach Anaia, einmal
um sich über den Stand der Dinge in Milet zu vergewissern,
zugleich aber auch um die dortigen Städte zum Abfall zu
bringen. Da jedoch Chalkideus ihnen sagen ließ, sie sollten
nur wieder abfahren, und daß Amorgos mit einem Heere im
Anzüge sei, hielten sie auf den Tempel des Zeus ab und
sichteten nun sechzehn Schiffe, mit denen Diomedon erst nach
Thrasikles von Athen abgegangen und im Ansegeln war. Als
sie ihrer ansichtig wurden, ergriffen sie die Flucht, ein Schiff
nach Ephesos, die anderen nach Teos. Vier, deren Mannschaft
ans Land entkommen war, fielen den Athenern leer in die
Hände. Die Athener fuhren hierauf nach Samos ab, die
Chier aber gingen mit den noch übrigen Schiffen wieder in
See und brachten im Verein mit dem Landheere Lebedos und
dann auch Erai zum Abfall. Darauf kehrten beide, Landheer
und Flotte, nach Hause zurück.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Theodor Braun (Translator). Leipzig. 1917.
Sponsored by University of Leipzig.
Funding provided by European Social Fund Saxony.